Direktzugang
Drucken (Miniaturbild)
Bildstreifen1

Praktikumsfestlegungen

Diese Praktikumsordnung enthält Festlegungen für die laborpraktische Ausbildung in den Studiengängen:

  • Bachelorstudiengang Chemie
  • Bachelorstudiengang Chemie für das Lehramt
  • Bachelorstudiengang Biochemie

nach den Studiengangsordnungen von 2013.

Alles ausblendenAlles einblenden

Bachelorstudiengang Chemie (3. Semester)

  • 21202e      V       Empirische Spektroskopie
  • 21202f       P       Organisch-chemisches Grundpraktikum

Das Praktikum dauert ca. 10 Wochen und beginnt ca. in der dritten Vorlesungswoche.

 

Bachelorstudiengang Chemie für das Lehramt (4. Semester)

  • 21202e      V       Empirische Spektroskopie
  • 21510        P       Aufbaupraktikum

Das Aufbaupraktikum besteht aus einem organisch-chemischen und einem physikalisch-chemischen Teilpraktikum. Diese beiden Teile können unabhängig voneinander absolviert werden. Diese Praktikumsordnung regelt nur den organisch-chemischen Teil des Praktikums. Der organisch-chemische Teil wird jedes Semester angeboten und zwar:

  • Im Wintersemester und im Sommersemester in der zweiten Semsterhälfte der Vorlesungszeit (Dauer ca. 5 Wochen)


Bachelorstudiengang Biochemie (3. Semester)

  • 21202e      V       Empirische Spektroskopie
  • 21510        P       Praktikum Organische und Physikalische Chemie

Der organische und der physikalische Teil des Praktikums können unabhängig voneinander absolviert werden. Diese Praktikumsordnung regelt nur den organisch-chemischen Teil des Praktikums. Der organisch-chemische Teil wird jedes Semester in der zweiten Hälfte der Vorlesungszeit angeboten. Die Dauer beträgt ca. 5 Wochen. 

 

Weitere Details.

Direktlink

Die Spektroskopievorlesung wird normalerweise im gleichen Semester besucht wie das Praktikum. Das Vorziehen auf ein früheres Semester ist möglich, das nachträgliche Absolvieren jedoch nicht, da die spektroskopischen Kenntnisse für das Praktikum benötigt werden.

Direktlink
  • Abgeschlossenes Modul "Allgemeine und Anorganische Chemie"
  • Abgeschlossenes Modul "Grundlagen der Organischen Chemie"

Maßgebend für die Festlegung der Teilnahmevoraussetzungen sind die Prüfungsordnungen, wobei für die Studiengänge "Chemie für das Lehramt" und "Biochemie" folgende Vereinfachungen gelten:

  • Modul "Aufbaupraktikum" (Lehramtsstudiengang): Die Eingangsvoraussetzungen "Grundlagen der physikalischen Chemie" und "Grundlagen der Mathematik für das Fach Chemie" werden für den organisch-chemischen Teil des Aufbaupraktikums nicht eingefordert.
  • Modul "Organische und physikalische Chemie" (Studiengang Biochemie): Die Eingangsvoraussetzungen "Grundlagen der physikalischen Chemie" und "Grundlagen der Mathematik für das Fach Chemie" werden für den organisch-chemischen Teil des Praktikums nicht eingefordert.

Äquivalente und vom Prüfungsausschuss angerechnete Studienleistungen stehen den genannten Modulen gleich.

Die Teilnahme am Praktikum erfordert einen Status als Student der FU Berlin. Die entsprechende Prüfung erfolgt normalerweise durch interne Ermittlungen. Sind diese ergebnislos, ist auf Verlangen der Studierendenausweis vorzuzeigen.

Direktlink
  • Wer sich vor Aufnahme des Praktikums über allgemeine Laboratoriumstechniken (z.B. Destillationen, Chromatographien) informiert, hat es zur Praktikumsaufnahme leichter. Empfehlenswert ist hierzu insbesondere das Organikum.
  • Insbesondere thermodynamische, aber auch kinetische Erkenntnisse der physikalischen Chemie haben ganz unmittelbare Bedeutung für das chemische Experimentieren, (Beispiele: Siedeverläufe von Gemischen, Reaktionstriebkraft, Lösungswärmen) weshalb ein grundsätzliches Verständnis z.B. der Allgemeinen Gasgleichung, der Gibbs-Helmholtz-Gleichung, des Raoultschen Gesetzes und der Clausius-Clapeyronschen Gleichung sowie der verschiedenen Reaktionskinetiken hilfreich für das Verständnis dessen ist, was da im Kolben eigentlich passiert.
Direktlink
  • Die Anmeldung zum Praktikum ist die Anmeldung im Campusmanagement.
  • Die Registrierung erfolgt bei der Praktikumsleitung

Die Bewerbung zur Teilnahme am Praktikum erfordert eine Online-Registrierung. Der Zeitraum für die Registrierung wird durch Aushang bekannt gegeben.

Registrierung für Sommersemester 2016 beginnt die am 11.01.2016 und endet am 15.03.2016.

Später eingehende Registrierungen werden nur noch mit letztrangiger Priorität (Siehe unter Zugangsbeschränkungen) berücksichtigt.

  • Eine Registrierung gilt immer nur für ein Semester. Soll das Praktikum in einem späteren Semester absolviert werden, ist zur gegebenen Zeit eine erneute Registrierung erforderlich.
  • Eine frühzeitige Registrierung verbessert die Chancen auf eine Zulassung zum Prakti­kum. (Siehe unter Zugangsbeschränkungen)
Direktlink

Der Rücktritt vom Praktikum ohne angaben von Gründen ist wie folgt möglich:

  • Studiengang Chemie für das Lehramt, Studiengang Biochemie:
    Innerhalb der ersten Praktikumswoche
  • Studiengang Chemie:
    Innerhalb der ersten beiden Praktikumswochen.

Der Rücktritt ist schriftlich (per E-Mail) bei der Praktikumsleitung einzureichen. Bei einem Rücktritt ist der Arbeitsplatz unverzüglich vollständig abzugeben. Die bereits aufgelaufene Kosten werden sofort berechnet. (Siehe unter "Kosten, Hilfsmittel")

Wenn das Praktikum nach der ersten (Biochemie, Lehramt) / zweiten (Chemie) Praktikumswoche(n) abgebrochen wird, gilt das Praktikum als „nicht bestanden“ und muss komplett wiederholt werden. Es werden keine bis dahin erbrachten Leistungen anerkannt.

Direktlink

Im den Praktika sind organisch-chemische Präparate herzustellen und durch spektroskopische Methoden zu charakterisieren. Der Aufwand der Präparate wird mit Punkten bewertet. Folgende Aufgaben sind zu absolvieren:

  • Studiengang Chemie für das Lehramt, Studiengang Biochemie:
    25 Punkte (7 – 9 Experimente)
  • Studiengang Chemie:
    60 Punkte (14 – 18 Experimente).

Die Punktbewertung ist eine praktikumsinterne Bewertung und ist unabhängig von den Leistungspunkten für die Bewertung von Lehrveranstaltungen. Das Praktikum beinhaltet eine 3-tägige Einführung inklusive Sicherheitsbelehrung.

In allen Studiengängen sind folgende Tests zu absolvieren:

  • Test zur Arbeitssicherheit
  • Test zur Spektroskopie

Die Tests werden nicht benotet. Für die Tests ist eine Registrierung erforderlich.

Direktlink

Da die Versuche in freier Zeiteinteilung und in beliebiger Reihenfolge absolviert werden können, ist der dafür erforderliche Zeitbedarf entscheidend von der persönlichen Arbeitsorganisation abhängig. Die gesamte Praktikumszeit ist länger, als es bei einer durchschnittlichen Zeitorganisation notwendig ist, um alle Versuche ordnungsgemäß durchzuführen. Auch wer "umständlicher" experimentiert, kann das Praktikum also vollständig absolvieren. Die Zeit reicht ebenfalls, um ein misslungenes Experiment zu wiederholen.

Direktlink

Für die Versuche werden ausgearbeitete Versuchsanleitungen zur Verfügung gestellt. Vor jedem Versuch ist eine Prüfung beim Assistenten („Vorbesprechung“) zu absolvieren Während des Versuchs ist ein Laborjournal zu führen. Für jeden Versuch ist ein Protokoll anzufertigen. Die Protokolle sind als pdf-Dokument per E-Mail einzureichen. So weit nichts anderes bestimmt, sind alle Aufgaben in Einzelarbeit zu erledigen. (Siehe auch "Täuschungen")

Direktlink

Für die vorgesehenen Sicherheitsunterweisungen besteht Teilnahmepflicht. Die für die Arbeit im Praktikum maßgeblichen gesetzlichen und innerbetrieblichen Regelungen liegen im Praktikum aus oder sind auf den Rechnern des Praktikums online einsehbar.Dies sind insbesondere:

Die Einhaltung dort enthaltener Regelungen ist ver­pflichtend.

Direktlink

Gibt es mehr Bewerber für das Praktikum, als Plätze vorhanden sind, so werden die Bewerber gemäß der Satzung für Studienangelegenheiten der FU Berlin in Ranggruppen ein­geteilt. Zur höchsten Ranggruppe zählen dabei diejenigen Bewerber, die sich im richtigen Fachsemester befinden und für die das Praktikum Pflicht ist. Bewerber der höchsten Rang­gruppe werden bei der Platzvergabe zuerst berücksichtigt. Stehen für eine Ranggruppe nicht genug Plätze zur Verfügung, so entscheidet, wenn nichts anderes angekündigt worden ist, die Reihenfolge der Anmeldung.

Bewerber, die das Praktikum nicht im regulär zugewiesenen Zeitraum absolvieren wollen, werden nur letztrangig berücksichtigt. (Siehe "Wer muss welches Praktikum absolvieren?")

Direktlink

Da die Bedingungen des § 5 der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz für das Praktikum aus prinzipiellen Gründen nicht eingehalten werden können ist die Teilnahme von Schwangeren am Praktikum leider gar nicht, von stillenden Müttern nur mit Einschränkungen möglich. Über Schwangerschaft und Stillzeiten ist die Praktikumsleitung unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Betroffene sollten eine Studienberatung in Anspruch nehmen, damit Alternativen zur Fortführung des Studiums gefunden werden können.

Direktlink

Eine Grundausrüstung und die darüber hinaus unbedingt erforderlichen Laborgeräte werden leihweise zur Verfügung gestellt. Spezielle Apparaturen und Geräte werden nach Bedarf in zeitlich begrenztem Rahmen ausgeliehen. Die für den Versuchsansatz benötigten Chemikalien und Hilfsmittel (Schläuche, pH-Papier, Filterpapier etc.) werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

Für Glasbruch oder -beschädigung werden Materialkosten berechnet, fehlende oder beschädigte Geräte müssen ersetzt werden. Die von der Praktikumsleitung erstellte Rechnung muss nach Abschluss des Praktikums, jedoch spätestens vier Wochen nach dem Praktikumsende, bezahlt werden! Die Einzahlung kann direkt auf das Girokonto der Freien Universität Berlin bei der Berliner Bank mit dem auf der Rechnung ausgewiesenen Verwendungszweck erfolgen.

Es wird empfohlen eine Laborversicherung für das Praktikum abzuschließen (siehe Glasbruchversicherung: http://www.bcp.fu-berlin.de/chemie/chemie/studium/ocpraktikum/planung/glasbruchversicherung/index.html)

Wichtig: Kennzeichnen Sie am ersten Arbeitstag Ihre Geräte der Grundausstat­tung unverwechselbar, um Ihnen eine Kontrolle über deren Verbleib zu ermög­lichen (Lackfarbe, Tesaband etc.). Verfahren Sie ebenso mit allen Geräten, die Sie im Verlauf des Kurses ersetzen müssen! Bedenken Sie, dass es am Ende zu einer teuren Überraschung für Sie werden kann, wenn Sie während des Kurses den Überblick über den Bestand Ihrer Geräte verlieren. Beachten Sie hierzu auch die Ihnen ausgehändigte Auflistung der Geräte der Grundaus­stattung!

Direktlink

Folgende Kriterien gelten bei der Bewertung der Praktikumsleistungen:

  • Vorbesprechung
  • Handlungskompetenz bei der Versuchsdurchführung
  • Arbeitshygiene
  • verantwortliches Handeln
  • Reinheit und Ausbeute der hergestellten Präparate
  • Protokollführung
  • Zeitbedarf für experimentelles Arbeiten und Protokollanfertigung

In den Studiengängen Chemie für das Lehramt und Biochemie ist die nach diesen Kriterien ermittelte Note lediglich eine Berechnungsgrundlage für die Berechnung der Modulnote, da diese Note mit der Note für das physikalisch-chemische Teilpraktikum im Verhältnis 1:1 verrechnet wird.

Berechnung der Note

Für das Praktikum wird eine Gesamtnote errechnet, indem die Noten für die einzelnen Versuche mit der Anzahl der zugeordneten Punkte multipliziert und die erhaltenen Produktwerte aufsummiert werden und die erhaltene Summe durch die Summe der zugeteilten Punkte dividiert und das Ergebnis mit einer Nachkommastelle ausgewiesen wird.

Kriterien für das Bestehen

  • Die wie beschrieben ermittelte Gesamtnote muss 4,0 oder besser sein.
  • Mindestens 75 % der zu erledigenden Versuche müssen erfolgreich absolviert worden sein, d.h. mindestens mit der Note 4,0 bewertet worden sein. Nicht durchgeführte Versuche werden mit „ungenügend“ (5) bewertet. In den Studiengängen Chemie für das Lehramt und Biochemie müssen dazu Versuche im Umfang von 19 Punkten erfolgreich absolviert werden, im Chemistudiengang sind das 45 Punkte.
  • Die Tests "Spektroskopie" und "Arbeitssicherheit" müssen bestanden sein.

In den Studiengängen Biochemie und Chemie für das Lehramt muss das organisch-chemische Teilpraktikum für sich nach den vorstehend benannten Kriterien bestanden sein.

Direktlink

Für die Erstvorlage der Protokolle gelten die folgenden Fristen:

  • Die reguläre Abgabefrist für ein Protokoll beträgt 3 Wochen. Die Frist beginnt mit dem Datum der Vorbesprechung. Eine Überschreitung der Abgabefrist hat Auswirkungen auf die Note: Ab der fünften Woche kann die Note für den Versuch nicht mehr besser als „2“ lauten, ab der sechsten Woche nicht mehr besser als „3“, ab der siebenten Woche nicht mehr besser als „4“ und ab der achten Woche wird mit „5“ testiert.
  • Fallen ein oder mehrere Wochentage der letzten Vorlesungswoche in die 3-Wochen-Frist, so verlängert sich diese 3-Wochen-Frist um eine Woche. Dies berücksichtigt den Umstand, dass zum Vorlesungsende die Klausuren stattfinden, für die die notwendige Vorbereitungszeit eingeräumt werden soll. Der Notenabschlag verschiebt sich dazu ebenfalls parallel um eine Woche, so dass das Protokoll z.B. dann erst ab der neunten Woche mit „5“ testiert wird.
  • Wird das Praktikum im Wintersemester durch Weihnachtstage unterbrochen, so zählt die vorlesungsfreie Zeit bei der Ermittlungsfrist für die drei Wochen nicht mit sondern nur die reine Praktikumszeit.
  • Bei Vorliegen triftiger Gründe kann diese Frist verlängert werden, jedoch nur dann, wenn entsprechende Absprachen mit dem zuständigen Assistenten vor dem Ablauf der Frist getroffen werden.

Zur Berichtigung zurückgegebene Protokolle müssen innerhalb einer angemessenen Frist - im Regelfall eine Woche - erneut vorgelegt werden. Die Frist wird vom Assistenten festgesetzt. Bei Fristversäumnis gilt Absatz 1 sinngemäß.

Direktlink

Als Täuschung gilt jegliches Vortäuschen der Erledigung von Aufgaben. Dazu zählt, wenn herzustellende Substanzen auf andere Weise als durch die durchzuführende Syn­these beschafft werden oder wenn sie von anderen Praktikanten hergestellt wurden oder wenn Protokollinhalte ohne Nennung der Quelle abgeschrieben oder per copy/paste in das Protokoll übernommen werden („Plagiate“). Die Mindestsanktionen bei Täu­schung sind: Der betreffende Versuch wird mit der Note 5,0 bewertet.  Darüber hinaus gehende, vom zuständigen Prüfungsausschuss fest­gelegte Sanktionen bleiben vorbehalten.

Direktlink

Wer aus triftigem und nachgewiesenem Grund (z.B. Verletzung, Krankheit) zeitweilig am Praktikum nicht teilnehmen kann, kann Versuche im Umfang der Punkte, wie er dem Anteil der versäumten Praktikumszeit im Verhältnis zur Gesamtzeit des Praktikums entspricht, zur nächstmöglichen Zeit nachholen. Der Anteil der mindestens mit der Note 4,0 zu erbringenden Leistungen verringert sich in dem betreffenden Semester um das gleiche Verhältnis. (Siehe "Bewertung der Praktikumsleistungen")

Direktlink

Bescheinigte Unterlagen wie z.B. testierte Protokolle sind zum Nachweis min­destens so lange aufzubewahren bis das erfolgreiche Bestehen der betreffenden Lehrveranstal­tung testiert ist. Kann in strittigen Fällen die betreffende Leistung nicht belegt werden, so ist sie erneut zu absolvieren.

Direktlink