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Glasbruchversicherung

Früher sind die im Rahmen einer Ausbildung auftretenden Schäden von der privaten Haftpflichtversicherung nicht gedeckt worden. Inzwischen schließen Versicherungsgesellschaften aber auch Schäden in den privaten Versicherungsschutz ein, die sich im "fachpraktischen Unterricht an der Universität" oder bei einem Betriebspraktikum ereignen, so dass eine spezielle Ausbildungshaftpflichtversicherung nur noch dann notwendig ist, wenn die Deckungssummen der privaten Haftpflicht für derartige Schäden unzureichend sind. Kinder sind in der Regel bis zum Ende der Erstausbildung bei haftpflichtversicherten Eltern mit versichert. Die müssen freilich einen aktuellen Versicherungsvertrag haben. In alten Verträgen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ausbildungsrisiken nicht mit eingeschlossen.

Unrentable Bagatellfälle wehren Versicherungsgesellschaften gern durch eine Selbstbeteiligung ab, d.h. Schäden werden nur ersetzt, wenn die Schadenhöhe einen Mindestbetrag überschreitet. Die Mindestsumme gilt pro konkretem Schadenereignis und also nicht für all das, was sich am Praktikumsende an kaputten Dingen so angesammelt hat oder irgendwie gar nicht mehr da ist. Es geht also dabei gar nicht um das möglichst preiswert durchlebte Praktikum, sondern um den Schutz vor den wirklich großen Haftpflichtfällen, die die eigene Zukunft ruinieren können.

Wenn Sie später das Betriebspraktikum absolvieren, kann es sein, dass sie dazu eine Ausbildungshaftpflichtversicherung nachweisen müssen.