Status Quo Juni

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Das Team der Kiste Nummer 17 zu den Entwicklungen der letzten Wochen:

Zur Kooperation mit der Kita Kochstraße:

Wir hatten viel Spaß in den letzten Wochen. Die Kinder kamen mit ihren Erziehern so oft es ging zu unserer Pflanzkiste. Vor Ort haben sie den Campus ganz schön aufgemischt. Wie ein bunter Wirbelsturm hinterließen sie Farbe, Federn und ihre Handabdrücke. Außerdem bleibende Eindrücke bei Angestellten und Studenten. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv - sowohl von den Eltern als auch von Passanten.

Viele der Kinder leben noch nicht lange in Deutschland. Es war toll zu sehen, wie sie sich untereinander trotzdem verständigen, zusammen arbeiten und Freundschaften pflegen. Eine Geste kennen jedoch alle: High Five! Außerdem haben wir fleißig die Blumen gezählt und deren Farben wiederholt. Das klappte schon ganz gut. Durch die regelmäßigen Besuche wurden die Zusammenhänge zwischen pflanzen, gießen und wachsen deutlich. Die Erzieher berichteten, dass die Kinder auch über die Ausflüge hinaus noch begeistert davon berichteten.

 

Zum Pflanzkonzept:

Arbeitet man mit Kindern zusammen, gibt es nur eine Prämisse: Flexibel bleiben. Anscheinend gilt das auch für Kommilitonen. Diese pflanzten nämlich kurzerhand vom Kompost gerettete Tomaten in unsere Kiste. Seitdem spielen diese die unfreiwillige Hauptrolle in unserem Beet. Und da Totgeglaubte ja bekanntlich länger leben, tragen die wild gepflanzten Nachtschattengewächse tatsächlich Früchte. Die restlichen Pflanzen haben wir dann an den Kindern orientiert und wählten entweder welche aus, die sie aus ihren Heimatländern kannten (Kurkuma, Minze) oder schon in der Kita gepflanzt hatten (Sonnenblume). Alle weiteren Pflanzen sind entweder essbar (Sauerampfer, Zitronenverbene, Tomtato) oder ein beliebtes Ausflugsziel für Blumen und Schmetterlinge.

Eine besondere Bedeutung kommt der bereits erwähnten "Tomtato" zu. Diese ist ein Hybrid aus einer Kartoffel- (unteres Ende) und einer Tomatenpflanze (über der Erde). Sie steht in unserem Projekt symbolisch für die Symbiose zwischen zwei scheinbar völlig verschiedenen Arten.

Zur Ernte werden wir uns alle wieder sehen.