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Quantifizierung multivalenter Wechselwirkungen mittels Quarzkristallmikrowaagen-Untersuchungen

nicht_multivalent multivalent selektin_gold
mehrere Liganden ein multivalenter Ligand Bindung an eine funktionalisierte Oberfläche

Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 765 „Multivalenz als chemisches Organisations- und Wirkprinzip: Neue Architekturen, Funktionen und Anwendungen” untersucht die Gruppe mit Hilfe einer Quarzkristallmikrowaage mit Dissipation (QCM-D) die multivalente Wechselwirkung an Oberflächen.

Zum einen wird in Kollaboration mit der Gruppe von Christina Graf die multivalente Wechselwirkung von funktionalisierten Siliziumdioxidpartikeln mit Goldoberflächen studiert. Der Fokus der Untersuchungen liegt auf der Bestimmung des Einflusses der Oberflächenmorphologie auf multivalente Wechselwirkungen, mit dem Ziel die Morphologie zur Kontrolle der Wechselwirkung auf der Nanometerskala einzusetzen.

In einem zweiten Projekt werden in Zusammenarbeit mit der Gruppe von Jens Dernedde die Wechselwirkungen von Selekinen mit geeignet ligandenfunktionalisierten Oberflächen untersucht, wobei der Einfluss der Präsentation der Liganden sowie der Selektine auf die multivalente Wechselwirkung im Zentrum des Interesses stehen. Im Rahmen dieser Projekte soll die QCM-D Methode mit anderen im SFB verwandten Techniken – hier im speziellen der Oberflächenplasmonenresonanz – im Hinblick auf die Quantifizierung multivalenter Wechselwirkungen verglichen werden.

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