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Apothekerin Josefine Schulz

JSch160a

Institut für Pharmazie

Klinische Pharmazie & Biochemie

Adresse
Kelchstr. 31
Raum 238
12169 Berlin
E-Mail
josefine.schulz[at]fu-berlin.de

Curriculum Vitae

seit 04/2018

Doktorandin im AK Klinische Pharmazie & Biochemie von Frau Prof. Dr. Charlotte Kloft an der Freien Universität Berlin

02/2018- 04/2018

Apothekerin in der BerlinApotheke an der Charité, Abteilung Sterillabor

01/2018

Approbation als Apothekerin

05/2017- 10/2017

Pharmazeutin im Praktikum in der Apotheke der Ruppiner Kliniken GmbH, Neuruppin

11/2016- 04/2017

Pharmazeutin im Praktikum in der BerlinApotheke an der Charité, Berlin

09/2015

Praktikum an der Midwestern University, Chicago, USA

07/2013

Famulatur in der Apotheke des St. Hedwig Krankenhaus, Berlin

03/2013

Famulatur in der Sabelus Apotheke, Königs Wusterhausen OT Zeesen

10/2012-09/2016

Studium der Pharmazie, Freie Universität Berlin

06/2011

Abitur Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Königs Wusterhausen

Der Schwerpunkt meiner Forschungsarbeit liegt in der Optimierung der Antiinfektivatherapie. Üblicherweise werden während klinischer Untersuchungen Blut- bzw. Plasmaproben gewonnen und darin die Gesamtkonzentration des Arzneistoffs bestimmt. Dieses Vorgehen hat allerdings zwei wesentliche Nachteile: zum einen ist das Blut nur selten der Ort der Infektion selbst und zum anderen trägt nur der nicht an Plasmaproteine gebundene Wirkstoffanteil zur pharmakologischen Wirkung bei. Ich nutze daher die Methode der Mikrodialyse, mit der es möglich ist, minimalinvasiv direkt am Wirkort die ungebundene Arzneistoffkonzentration zu bestimmen, da nur diese Fraktion die Mikrodialysemembran passieren kann. Um aussagekräftige Ergebnisse in In-vivo-Experimenten zu erhalten, sind In-vitro-Modelle notwendig. Ich untersuche daher im In-vitro-Mikrodialysesystem die Durchführbarkeit spezieller klinischer Fragestellungen sowie verschiedene Einflussfaktoren zum Beispiel auf die relative Wiederfindung des Analyten (Wirkstoff, Metabolit, Biomarker) im Mikrodialysat.

Dabei konzentriere ich mich auf das Triazol-Antimykotikum Voriconazol, das unter anderem zur Behandlung von invasiven Aspergillosen und Candidämie bei nicht neutropenischen Patienten zugelassen ist. Voriconazol wird fast vollständig in der Leber von Cytochrom P450-Enzymen (CYP) metabolisiert und weist eine ausgeprägte Inhibition dieser auf. Weiterhin spielen Polymorphismen des für CYP2C19 codierenden Gens eine wesentliche Rolle für den Metabolismus von Voriconazol und somit in der Exposition des Körpers mit Arzneistoff und Metaboliten.

Zur Entwicklung sicherer und effektiver Dosierschemata ist es daher unabdingbar, die Verteilung an den Wirkort und den Stoffwechselweg quantitativ und mechanistisch genau zu charakterisieren sowie den Beitrag der Metabolite zur Pharmakokinetik und Pharmakodynamik von Voriconazol zu verstehen.

Damit die in vitro und in vivo gewonnenen Mikrodialysat- und Plasmaproben zuverlässig analysiert werden können, soll des Weiteren eine HPLC-MS/MS Methode zur gleichzeitigen Quantifizierung von Voriconazol und seinen Metaboliten entwickelt und nach den Richtlinien der EMA validiert werden.