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Datenpool des Global Genome Biodiversity Networks wächst auf 4,5 Millionen DNA- und Gewebeproben

News vom 24.09.2026

Das internationale Netzwerk Global Genome Biodiversity Network (GGBN) ermöglicht den globalen Zugang zu genetischen Ressourcen und den dazugehörigen Informationen. Diese Infrastruktur stärkt die Erforschung und den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie Entwicklungen in der Bioökonomie.

In den letzten fünf Jahren hat sich die Menge des über GGBN bereitgestellten Materials um die Hälfte erhöht und erreicht nun rund 4,5 Millionen DNA-, Gewebe- und Umweltproben. Die Anzahl der Mitgliedsinstitutionen stieg in diesem Zeitraum auf über 120.

Das Portal für den digitalen Zugang zu GGBN-Sammlungen wurde verbessert, um hohe Zugriffszahlen und eine intuitive Suche zu ermöglichen. Die Technologie wurde weiterentwickelt, sodass eine automatisierte Verknüpfung der Sammlungsdaten mit anderen globalen Forschungsdateninfrastrukturen erfolgt.

Der Botanische Garten Berlin der Freien Universität Berlin leitet das auf fünf Jahre angelegte und zum Jahresende auslaufende Vorhaben. Um das Netzwerk für zukünftige Herausforderungen zu rüsten, arbeiten der Botanische Garten Berlin und das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) eng zusammen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) förderte den Ausbau der digitalen Infrastruktur des GGBN mit 800.000 Euro.

>> Zur Pressemitteilung des Botanischen Gartens Berlin

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