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Open-Access-Anteil der Berliner Hochschulen steigt kräftig / Einführung für Promovierende

Als Unterzeichner der "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" befürwortet die Freie Universität Berlin den freien Zugang zu Quellen des menschlichen Wissens und kulturellen Erbes.

Als Unterzeichner der "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" befürwortet die Freie Universität Berlin den freien Zugang zu Quellen des menschlichen Wissens und kulturellen Erbes.

News vom 24.01.2019

Wie das Open-Access-Büro Berlin und ein Team verschiedener Hochschulen ermittelten, waren im Erhebungszeitraum von 2017 nahezu zwei Fünftel (38,5 Prozent) der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin veröffentlichten Artikel im Internet frei verfügbar. Der Anteil der „Open Access“-Artikel habe sich damit laut Bericht gegenüber dem Jahr 2016 um 7,3 Prozentpunkte erhöht. Ziel ist einen Anteil von 60 Prozent bis 2020. Festgeschrieben ist diese Quote in der „Open-Access-Strategie für Berlin“, die das Berliner Abgeordnetenhaus 2015 verabschiedete. Die Strategie soll dafür sorgen, dass mit Steuergeldern erzielte Forschungsergebnisse an öffentlichen Hochschulen nicht nur der Wissenschaft frei zur Verfügung stehen, sondern beispielsweise auch der Öffentlichkeit und Unternehmen und Verbänden.

Die Freie Universität Berlin engagiert sich seit mehreren Jahren für die Open-Access-Idee und damit für die freie Zugänglichkeit wissenschaftlichen Wissens. Auf dem institutionellen Repositorium Refubium können FU-Angehörige ihre Forschungsergebnisse veröffentlichen.

Am Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie findet am 5. Februar 2019 eine Einführung in das Thema Open Access für Promovierende statt. In der zweistündigen Veranstaltung werden die Kernelemente des Open-Access-Publizierens vorgestellt, außerdem wird ein knapper Überblick über die Unterstützungsangebote der Freien Universität Berlin gegeben.

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