Feierliche Eröffnung des Institutsgebäudes für Chemie und Biochemie

News vom 22.05.2019

In der Arnimallee 22 ist der erste Abschnitt des sanierten Institutsgebäudes für Chemie und Biochemie feierlich eröffnet worden. Der Festakt fand im Beisein von Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung und Wohnen, Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, sowie Friedhelm Nussbaum, Architekt aus dem Büro Carpus+Partner und Prof. Dr. Eckart Rühl, der als Wissenschaftler die künftigen Nutzerinnen und Nutzer des Gebäudes vertrat, statt.

Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme ist der erste von insgesamt drei geplanten Bauabschnitten erfolgreich beendet und ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Standortentwicklungsplanung der Institute für Chemie auf dem naturwissenschaftlichen Campus der Freien Universität Berlin in Dahlem abgeschlossen. Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt beliefen sich auf rund 41 Millionen Euro, die Bauzeit betrug knapp fünf Jahre.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen führte die Baumaßnahme im Auftrag der Senatskanzlei - Wissenschaft und Forschung durch; Nutzerin ist der Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin. Auf den sanierten über 10.000 qm Nutzfläche stehen nun mehr als dreißig Labore, mehrere Seminarräume, zwei kleinere Hörsäle mit je 150 Plätzen und ein großer Hörsaal mit 600 Plätzen für Studierende bereit sowie über fünfzig Büros für die Fachbereichsverwaltung. Verkehrsflächen wurden zu Zonen studentischer Kommunikation mit Arbeitsplätzen und Aufenthaltsmöglichkeiten umgestaltet.

Ausgestattet mit modernster Technik stehen den Studierenden der Physikalischen und der Theoretischen Chemie mit 120 Laborarbeitsplätzen in der Forschung und 80 Praktikumsplätzen in der Lehre optimale Bedingungen zur Verfügung. Im Gebäude sind außerdem Experimentierhörsäle mit mobilen Abzügen sowie Medientechnik untergebracht, welche die Sprach- und Tonübertragung per W-LAN auf Smartphone-Apps für Hörbehinderte sowie Videoaufzeichnung und Live-Streaming ermöglicht.

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um die umfangreiche Schadstoffsanierung und Modernisierung eines in den Jahren 1961/62 erbauten Institutsgebäudes. Möglich wurde dies durch den Umzug dort ansässiger Institute des Fachbereichs Humanmedizin zum Campus Charité Mitte in den Jahren 2012/13.

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