Die Biologinnen Elisabeth Otto und Ireen Schwarz wurden mit dem Krolow-Preis geehrt

Von links nach rechts: Elisabeth Otto, Lieselotte Krolow, Ireen Schwarz

Von links nach rechts: Elisabeth Otto, Lieselotte Krolow, Ireen Schwarz
Bildquelle: Georgeta Leonte

News vom 14.05.2019

Die Krolow-Stiftung fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die zur Entwicklung von Kulturpflanzen forschen. Professor Kurt-Dietrich Krolow war dem Institut für Biologie der Freien Universität Zeit seines Berufslebens verbunden: Der gebürtige Berliner arbeitete dort bereits als Doktorand, habilitierte sich später mit seinen zytogenetischen Arbeiten zu Triticale, einer damals noch neuen Nutzpflanzenart, die durch Kreuzung von Weizen und Roggen entstand. Bis zu seiner Emeritierung 1989 war er als Professor für Vererbungs- und Züchtungsforschung an der Freien Universität tätig.

2009, ein Jahr nach seinem Tod, gründete seine Schwester Gisela Krolow aus seinem Nachlass die „Lieselotte und Prof. Dr. Kurt-Dietrich-Krolow-Stiftung“ – kurz Krolow-Stiftung genannt. Die Stiftung fördert speziell Forschungsprojekte in der Angewandten Genetik am Institut für Biologie der Freien Universität und verleiht auch den mit 1.500 Euro dotierten Krolow-Preis. Im Beisein der Stifterin wurden die promovierten Biologinnen Elisabeth Otto und Ireen Schwarz für ihre Arbeit über die Rolle der CKX3- und CKX5-Gene bei der Ertragsbildung in Raps mit dem Preis geehrt.

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