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Sägespäne statt Erdöl: Projekt am Institut für Biologie wird vom Waldklimafonds gefördert

Sägenebenprodukte enthalten Lignocellulose. Diese soll in mikrobiellen Abbauprozessen wirtschaftlich verwertbare Bestandteile hervorbringen, etwa Alkohole und Phenole.

Sägenebenprodukte enthalten Lignocellulose. Diese soll in mikrobiellen Abbauprozessen wirtschaftlich verwertbare Bestandteile hervorbringen, etwa Alkohole und Phenole.
Bildquelle: HoliHo / pixabay.com

News vom 11.02.2019

Ein Projekt am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin hat eine Förderung des Waldklimafonds in Höhe von 630.000 Euro erhalten. Ziel des Projekts ChemSnep ist die Erforschung stofflicher Verwertungsmöglichkeiten von Sägenebenprodukten aus dem Feinspan von Laub- und Nadelholz. Geleitet wird das Projekt von den Mikrobiologen Dr. Jens Baumgardt und Prof. Dr. Rupert Mutzel. Den Wissenschaftlern zufolge könnte die Verwertung der in Sägenebenprodukten enthaltenen sogenannten Lignocellulose erdölbasierte Verfahren schrittweise ersetzen. Das Projekt läuft bis Dezember 2021.

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