Chemie, Biochemie und Mitmachlabor NatLab
Im Gebäude der Anorganik des Instituts für Chemie und Biochemie präsentierten Studierende des Kurses Wissenschaftskommunikation ihre aktuellen Kreativprojekte, um Biochemie nahbar zu machen. Mit KI-Tools, 3D-Rendering-Software und eigens designten Brett- und Kartenspielen erweckten sie komplexe wissenschaftliche Themen zum Leben.
Nebenan im Mitmachlabor NatLab, wo sonst Berliner Schulklassen ihren Praxisunterricht absolvieren, waren neue Experimente und beliebte Klassiker dabei: Brennstoffzellen verstehen, Methan-Mamba bändigen, Schleim und Seife herstellen, Raupen untersuchen. Der Andrang war riesig, die Stimmung aufgekratzt. „Bitte, bitte – nur noch einmal das Auto umbauen!“, mussten sich Eltern etwa im Raum von Tu Was! anhören: Hobby-Konstrukteur*innen konnten dort aus Bauteilen und Rädern Fahrzeuge unterschiedlichsten Formen zusammenbasteln und eine Rampe hinunterrollen lassen. Drei, sechs und sogar neun Meter Strecke wurden gemessen. Der Trick: möglichst schwer und möglichst wenig Reibungsfläche, die den Boden berührt.
Wer genug experimentiert hatte, ließ sich im großen Hörsaal unterhalten, etwa beim Vortrag über Leuchtphänomene im Labor und in der Natur: Phosphor, Knicklichter, Kristalle oder glühende Käfer, diese Leuchterscheinungen beruhen auf physikalischen Prozessen und chemischen Reaktionen, bei denen Licht erzeugt wird.