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Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen

Für das Wintersemester 2021-2022 haben sich das Land Berlin und die Berliner Hochschulen auf Eckpunkte verständigt, die den bestehenden Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen weiterentwickeln. Das ausführliche Eckpunktepapier finden Sie hier.

Insbesondere möchten wir auf die Infografik zum Umgang mit Atemwegserkrankungen bei Beschäftigten bzw. Studierenden hinweisen.

Stand 25.11.2021 SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Präsenzlehre

Es gilt die 3G-Regelung für die Studierenden als Teilnahmevoraussetzung für die Präsenzlehre und Präsenzprüfungen (§26 in Verbindung mit §8):

  • Genesene (pos. PCR-Befund > 28 Tage, < 6 Monate)
  • Geimpfte (vollständige Impfung mit in EU zugelassenem Impfstoff + 14 Tage nach letzter Dosis)
  • Getestete (Antigen-Schnelltests dürfen maximal 24h alt sein, PCR-Tests max. 48h) die mindestens zwei negative Testergebnisse an nicht aufeinanderfolgenden Tagen nachweisen, soweit sie an mehreren Tagen der Woche an Präsenzformaten oder Präsenzprüfungen teilnehmen; die Teilnahme an lediglich einer Präsenzveranstaltung in der Woche erfordert lediglich den Nachweis eines negativen Testergebnisses.

Hochschulweit gilt in der Regel eine allgemeine Obergrenze von 200 Personen für Lehrveranstaltungen und Prüfungen in einem geschlossenen Raum. Eine Genehmigung dieser Präsenzveranstaltung ist durch das Dekanat für das WiSe 21/22 derzeit (Stand 15.9.21) nicht notwendig. Bitte beachten Sie aber die institutsinternen Beschlüsse und Organisationen zur Planung der Lehre in Zusammenarbeit mit den Studienbüros.

Veranstaltungen

Für Veranstaltungen (z.B. Workshops, Konferenzen) in geschlossenen Räumen bis 19 Personen gilt die 3G-Regelung für alle Teilnehmenden. Ab 20 Personen gilt die 2G-Regel entsprechend der Infektionsschutzverordnung.

Mund-Nase-Bedeckungen

Generell gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in den FU Gebäuden.

Eine Maskenpflicht besteht nicht, wenn

    • die Personen in der Lehrveranstaltung/Präsenzprüfung/Bibliotheks- oder PC-Pool-Arbeitsplatz an einem festen Platz sitzen (Dozent vorne an der Tafel = fester Platz), und
    • wenn der Mindestabstand von 1,5m eingehalten wird, und
    • alle Anwesenden, eingeschlossen der Lehrenden, die 3G-Regelungen einhalten.

In allen anderen Fällen gilt weiterhin die bereits kommunizierte Maskenpflicht (Medizinische Masken, bei Unterschreitung des Mindestabstands FFP2-Masken).

Die Maskenpflicht besteht nicht am festen Arbeitsplatz.

Präsenz/Mobiles Arbeiten

Die Beschäftigten der Freien Universität Berlin, die Büroarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten ausüben, sollen im Home Office arbeiten. Ausgenommen davon sind die Tätigkeitsbereiche, in denen Präsenz für den Betrieb erforderlich ist. Dies betrifft vor allem Tätigkeitsfelder im direkten Zusammenhang mit der Präsenzlehre, Präsenz-Beratungsangebote sowie die Bereiche, die für die Sicherstellung des administrativen und technischen Betriebs in Präsenz erforderlich sind. Die Beschäftigten sollen das Home Office Angebot wahrnehmen, wenn dem keine wichtigen Gründe – wie zum Beispiel ein nicht vorhandener Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung – entgegenstehen. Bis auf weiteres organisieren die Bereiche die Arbeit entsprechend dieser Regelungen.

 3G-Pflicht für Beschäftigte - Ab dem 24.11. gilt für die Beschäftigten der Freien Universität Berlin eine 3G-Pflicht, wenn sie in Präsenz arbeiten. Der Gesetzgeber erlaubt dann auch die Abfrage und Verarbeitung von Daten der Beschäftigten zum Impf-, Genesenen- oder Teststatus. Personen, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen dann bei Arbeit in Präsenz täglich einen negativen SARS-CoV-2-Testnachweis vorlegen. Ebenso müssen alle Beschäftigten und die Arbeitgeber ihren 3G-Nachweis mit sich führen, wenn sie in Präsenz arbeiten.

Dokumentation der Anwesenheit

Die Anwesenheit von Teilnehmenden in Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist entsprechend den Landesvorgaben für den Infektionsschutz zu dokumentieren. Die Daten sind für die Dauer von zwei Wochen aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsdokumentation zu löschen oder zu vernichten. Es wird den Bereichen nachdrücklich empfohlen, hierfür die Open-Source-Webanwendung zur digitalen Anwesenheitserfassung a.nwesen.de zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Arbeitsgruppen bzw. die einzelnen Beschäftigten müssen weiterhin ihre engen Kontakte (siehe RKI Richtlinie) dokumentieren. Diese Angaben müssen vier Wochen vorgehalten und danach vernichtet werden. Zeiten außerhalb der Rahmenarbeitszeit müssen über die Sekretariate an die Fachbereichsverwaltung wöchentlich gemeldet werden.

Infektionsrisiko

Personen mit Fieber und Atemwegssymptomen, die auf eine mögliche Infektion mit Covid-19 hinweisen, dürfen die Einrichtungen der Freien Universität nicht betreten und müssen die Abklärung ihrer Erkrankung abwarten. Hier ist das Ablaufschema zur beachten.

Eine bestehende Infektion mit Covid-19 ist der Fachbereichsverwaltung (Formular) unverzüglich zu melden. Die Personen haben das Universitätsgelände ggf. unverzüglich zu verlassen und dem Vorgesetzten Ihre Kontaktpersonen zu nennen. Der Vorgesetzte informiert eventuell gefährdete Kontaktpersonen. Das Vorgehen für diese Personen kann den Management-Richtlinien des RKI entnommen werden.