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Leistungsanforderungen

Das kann man auch als Nutzer prüfen.

Die Anforderungen sind in § 6.6.2.1 der BGI/GUV-I 850-0 geregelt:

  • An jeder Auslassöffnung einer Augennotdusche müssen mindestens 6 l Wasser pro Minute austreten.
  • Die Wasserstrahlen müssen eine Höhe von wenigstens 10 cm und nicht mehr als 30 cm oberhalb der Wasseraustritte erreichen.

Die Sprühstärke wird zweckmäßig zusammen mit der monatlichen Prüfung kontrolliert:

Sprühstärke zu stark Sprühstärke zu schwach Sprühstärke OK
Der Wasserstrahl schießt einen halben Meter aus der Brause. Hätten Sie Lust, sich das ins Auge prasseln zu lassen? Das tut auch ohne Augenverletzung weh! Mit Froschaugen käme man gerade noch an den Wasserstrahl heran. Normale Sterbliche gehen leer aus. Hier kommt viel zu wenig Wasser heraus. 10 bis 30 cm Sprüh-Höhe sind korrekt. Dabei muss dann aber auch die geforderte Menge an Wasser (6 l pro Minute) austreten. Zur Prüfung lässt man in einen Eimer mit Graduierung ablaufen und stoppt die Zeit.

Einstellen der Sprühstärke:

Einstellen der Sprühstärke Einstellen der Sprühstärke
Eine Stellschraube an der Handbrause, die mit einem Schraubenzieher oder besser, wie auf dem Bild gezeigt, mit einem Inbusschlüssel bewegt werden kann. Noch bequemer, weil ganz ohne Werkzeug: Ein kleiner Knebel direkt am Wandauslass.

Es reicht leider nicht, die Sprühstärke ein Mal einzustellen und dieses Problem sodann für alle Zeiten zu vergessen! Änderungen der Wasserdruckverhältnisse, Verkalken von Leitungen oder insbesondere vom Brausekopf führen zu Änderungen der Strömungsverhältnisse und plötzlich stimmt es wieder nicht! Regelmäßig kontrollieren ist also angesagt!