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Hautschutzplan

Hinter dieser vielleicht etwas abschreckend anmutenden Begrifflichkeit verbirgt sich nichts weiter als der eientlich selbstverständliche Umstand, dass es Sache des Arbeitsgruppenleiters ist, via Gefährdungsbeurteilung auch die Maßnahmen zum Hautschutz festzulegen. Dazu gehört:

  • Die Festlegung, welche Handschuhe für welche Arbeiten zu tragen sind.
  • Die Festlegung, wie lange Handschuhe getragen werden dürfen.
  • Reinigungs- und Pflegevorschriften für die Hände.

Beispiele für Reinigungs- und Pflegevorschriften:

  • Zur Reinigung der Hände dürfen keine Scheuerpulver oder Lösemittel verwendet werden.
  • Zur Rückresorption nicht wasserlöslicher Chemikalien kann man die betroffenen Hautflächen mehrfach mit Polyethylenglycol 400 benetzen und nach kurzer Einwirkungszeit mit Wasser abspülen.
  • Da die Haut der Hände durch die Laborarbeit stark strapaziert wird, ist auf gute Pflege mit einer Hautcreme zu achten.
  • Zusätzlich kann man eine spezielle Arbeitsschutzcreme bereitstellen, deren Funktion man zweckmäßig aussucht. Es gibt Cremes, die das Aufquellen der Haut in schweißnassen Handschuhen verzögern oder die die Hautoberfläche mit einem abdichtenden Film versehen, der das Eindringen von Chemikalien erschwert.

Die Gesamtheit aller verfügten Maßnahmen nennt man Hautschutzplan.