Springe direkt zu Inhalt

Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Arbeitsgruppen-/Bereichsleiter

Die jeweiligen Verantwortlichen der Bereiche haben für ihren Zuständigkeitsbereich eine jederzeit funktionsfähige Organisation der Ersten-Hilfe zu gewährleisten. Dazu gehören:

  • Nach der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (DGUV Vorschrift 1) sind für das Institut 10 % der Beschäftigten zu Ersthelfern auszubilden. Zu den Beschäftigten zählen alle Personen, die in einem Anstellungsverhältnis zur FU Berlin stehen. Das können auch Zeitverträge sein, also zum Beispiel auch ein studentischer Tutor.
  • Eine ausreichende Menge von Erste-Hilfe-Materialien und die Sicherstellung, dass diese ständig in gutem Zustand und ständig verfügbar gehalten werden.

Da Ersthelfer dem Personal gut bekannt sein müssen und da am Institut die Verantwortlichkeit für den Arbeitsschutz an die Arbeitsgruppen- bzw. Abteilungsleiter delegiert ist, sollten diese also für den jeweils eigenen Verantwortungsbereich eine ausreichende Zahl von Ersthelfern vorsehen. In der Regel soll also jede Arbeitsgruppe bzw. jede Abteilung mindestens eine(n) Ersthelfer(in) haben. Es ist vorteilhaft, wenn diese Aufgabe von Dauerbeschäftigten wahrgenommen wird, weil für die Ersthelfertätigkeit entsprechende Erfahrung sehr hilfreich ist und weil bei Dauerbeschäftigten die Notwendigkeit entfällt darauf zu achten, dass bei Ausscheiden eines Ersthelfers rechtzeitig für Ersatz gesorgt wird.

Ersthelfer sind zuerst in einem 2-tägigen Erste-Hilfe-Grundlehrgang und danach im 2-jährigen Turnus in Trainingskursen fortzubilden. Entsprechende Kurse werden vom Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin angeboten. Die anfallenden Kursgebühren werden von der Unfallkasse Berlin getragen. Ist mit chemikalienbedingten Verletzungen zu rechnen (z.B. Laborbetrieb), ist eine entsprechende Zusatzausbildung am Weiterbildungszentrum zu absolvieren.

Der Verantwortliche hat die Beschäftigten regelmäßig über das Verhalten bei Unfällen, die Erste-Hilfe-Einrichtungen und Ersthelfer zu unterweisen. Dies kann im Rahmen sonstiger Unterweisungen mit erledigt werden. Sind weitergehende bereichsbezogene Erste-Hilfe-Maßnahmen und spezielle Erste-Hilfe-Materialien notwendig, sollten diese mit dem Arbeitsmedizinischen Zentrum (AMZ) der Charité bzw. der Dienststelle Arbeitssicherheit abgesprochen werden.

Wichtige Telefonnummern und Anschriften sind an geeigneten Stellen auszuhängen. In der Regel erfolgt das durch den neben jedem Telefon anzubringenden roten Aushang.

Arbeitsgruppen- bzw. Bereichsleiter sollten jeden Erste-Hilfe-Fall zum Anlass nehmen, getroffene Unfallverhütungsmaßnahmen zu überprüfen und erforderlichenfalls nachzubessern. Zu diesem Zweck sollten sie darauf achten, dass sie zwingend von jedem Unfallereignis in Kenntnis gesetzt werden.