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Halogeniert und nicht halogeniert

Achtung! Gefährden Sie nicht das Entsorgungskonzept des Instituts!

Löesemittelabfälle werden verbrannt.

Enthält der Lösemittelabfall Halogen, so enthält das Rauchgas die entsprechenden Halogenwasserstoffsäuren. Da kein saures Reaktionsgas in die Atmosphäre abgegeben werden darf, müssen diese Gase ausgewaschen werden.

Die Abgasbehandlung ist bei der Verbrennung halogenhaltiger Lösemittelabfälle also aufwändiger.

Es ist dabei egal, ob es sich um tatsächlich halogenhaltige Lösemittelabfälle handelt oder ob eine sonstige halogenhaltige Komponente im ansonsten halogenfreien Lösemittelgemisch gelöst ist. Auch die Gegenwart von Kochsalz macht den Lösemittelabfall zum halogenhaltigen Lösemittelabfall.

Es ist unkritisch, wenn als "halogenhaltig" deklarierter Lösemittelabfall gar kein Halogen enthält.

Es kann aber umgekehrt große Probleme geben, wenn dem Ensorger als halogenfrei deklarierter Lösemittelabfall in Wahrheit halogenhaltiger Abfall "untergejubelt" wird. eine solche Fehlbefüllung muss daher unbedingt vermieden werden.