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Giftwirkung des Quecksilbers

Nur das Einatmen ist ein Problem

  • Gefährlich sind die Dämpfe. Durch die Haut wird Quecksilber kaum aufgenommen. Es gibt Leute, die behaupten, man könne Quecksilber sogar essen. Das lassen Sie aber doch lieber bleiben. Die Dämpfe sind knapp 7-fach schwerer als Luft. Könnten Sie die Dämpfe sehen, so würden Sie bemerken, dass sie am Boden entlang kriechen und nur dann weiter nach oben in Nasennähe gelangen, wenn Sie dauernd aufgeregt um die betreffende Stelle herumrennen und den Dampf dabei aufwirbeln.
  • Das Ausmaß der Dampfentwicklung hängt von der Temperatur ab. Je wärmer, umso mehr - genau, wie bei Wasser auch! Quecksilber auf der Heizung ist also problematischer, als Quecksilber auf dem "normal" warmen Fußboden. Ja, und natürlich wird also aus einer betriebswarmen Energiesparlampe in einem ersten Schwall mehr quecksilber freigesetzt als aus der kalten, die aus der Schublade auf den Boden plumpst.
  • Das Problematische am Quecksilber ist, dass aufgenommene Mengen nur sehr langsam wieder aus dem Körper ausgeschieden werden. Tun Sie also nichts, und schlafen vielmehr immer wieder mit der Nase dicht neben den Kügelchen oder Scherben, dann nehmen Sie Tag für Tag langsam das Quecksilber auf und mit der Zeit haben Sie davon immer mehr im Körper.
  • Quecksilber ist ein Nervengift. Es führt nach langem Leiden, bei dem die Psyche stark verändert wird, zum Tod, was Sie ja aber jetzt nicht mehr beunruhigt, weil Sie ja schon wissen, dass das erst passiert, wenn Sie sich entweder einen Quecksilbertank ins Wohnzimmer stellen und darin herumkrabbeln oder wenn Sie sich eine Tasse voll Quecksilber längere Zeit als lustiges Schauobjekt in die Vitrine stellen

     

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