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Hexamethylphosphorsäuretriamid

Gefährdungen vermeiden

Gebinde werden als Einzelgebinde entsorgt.

Bei anderen Entsorgungsmethoden ist dem Gefährdungspotential Rechnung zu tragen

Entsorgung im Lösemittelabfall

Lösemittelsammelbehältnisse bleiben für die Dauer des Befüllens offen stehen. Das Hineinfüllen stark gesundheitsgefährdender Stoffe ist vor diesem Hintergrund problematisch. Man kann das Problem vermeiden, indem man die HMPT-Abfälle zunächst in einer separaten verschlossenen Flasche sammelt und erst dann in das Lösemittelsammelgefäß umfüllt, wenn dieses fast voll ist. Die Mengen müssen so beschaffen sein, dass keine gefährlichen Reaktionen auftreten.

Desaktivierung

Eine vollständige Zersetzung des HMPT ist durch 5-stündiges Erhitzen in konz. Salzsäure möglich. Pro Mol HMPT (179 g) sind 750 ml Säure erforderlich. Es ist eine Gasableitung bis hinein in den Schacht zu installieren und zum lebhaften Sieden zu erhitzen. Bei der Vernichtung von Reaktionsmischungen ist darauf zu achten, dass die Menge der Säure nicht zu gering wird, da die Desaktivierung sonst in Frage gestellt ist.