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Chemikalienflaschen

Denken Sie ruhig mal an eine weitere Verwendung

Entsorgen

  • Flaschen sind vor der Entsorgung so weit zu reinigen, dass von Ihnen keine Gefahren mehr ausgehen. Dazu ist je nach Erfordernis Wasser, Wasser und Seife oder ein Lösemittel zu verwenden. Enthielten die Flaschen mit Luftfeuchtigkeit reagierende Substanzen (z.B. Phosphorpentoxid, Phosportrichlorid, Chlorsulfonsäure), so lässt man die geöffnete Flasch eim Abzug bis zur vollständigen Hydrolyse längere Zeit stehen und spült erst dann mit Wasser aus.

  • Die Warnhinweise sind zu entfernen (Symbol, Piktogramm). Entweder lässt sich dazu das Etikett komplett abziehen, oder man zerkratzt die Warnsymbole bzw. GHS-Piktogramme:

     

    Flaschen  

  • Glasflaschen werden in die Glasmüllcontainer der BSR gegeben. Die Flaschen müssen selbst zu den Containern gebracht werden. Kunststoffgebinde können in die gelbe Tonne entsorgt werden oder, falls die nicht zur Verfügung steht, in den Hausmüll. Wenn Sammelbehälter vorhanden sind, die vom Reinigungspersonal umgefüllt werden, soll zusätzlich der Deckel abgeschraubt werden. Die offene Flasche signalisiert, dass keine Gefährdung vorliegt

    Flaschen mit 3 Tropfen Rückstand einfach stehen zu lassen ist keine Entsorgung!

Weiter verwenden

Die weitere Verwendung leerer Gebindeflaschen ist in der letzten Zeit zunehmend interessanter (=sicherer) geworden, weil die vor einiger Zeit noch bestehende hohe Verwechslungsgefahr sehr ähnlicher Verschlussgewinde einer begrüßenswerten Vereinheitlichung gewichen ist. Das Verwechslungsproblem tritt vor allem nach Aufräumaktionen auf, wenn ganz viele gewaschene Flaschen darauf warten, wieder mit dem passenden Verschlussdeckel zugeschraubt zu werden.

  • Ein Flaschendeckel, der sich nicht wenigstens 2 Umrehungen weit auf die Flasche aufdrehen lässt, gehört nicht auf die Flasche!

  • Ein Flaschendeckel, der nach dem Aufdrehen schief auf der Flasche sitzt, gehört nicht auf die Flasche!

  • Ein Flaschendeckel, der sich schon von Beginn an recht schwer aufdrehen lässt und bei dem man das Festdrehen irgendwann beendet, weil die Schwergängigkeit kontinuierlich immer weiter zugenommen hat, gehört nicht auf die Flasche!

Tipps:

  • Wenn das Etikett aus einer Kunststofffolie besteht, versuchen Sie als erstes, das Etikett abzuziehen. Gelingt dies, ohne das von dem Etikettenklebstoff nennenswerte Mengen auf der Flasche verbleiben, lohnt die weitere Verwendung der Flasche. Gelingt dies nicht, werden Sie den Klebstoff nur mit viel Arbeit und viel Lösemitteleinsatz abbekommen. Das lohnt wahrscheinlich nicht mehr.

  • Ist das Etikett aus Papier, legen Sie die Flasche für einige Zeit in Wasser ein. Auch hier ist dann die Frage, mit welchem Aufwand sich das aufgeweichte Papier rückstandsfrei entfernen lässt. Hilfreich ist eine Rasierklinge als Schaber. (Ein entsprechendes Werkzeug ist in der Materialverwaltung erhältlich.)
  • Kunststoffflaschen taugen wegen Ihres leichten Gewichts vorzüglich als Abfallsammelgefäße - vorausgesetzt, sie werden durch den einzufüllenden Inhalt nicht angegriffen.

  • Wenn die Flasche nicht weiter verwendbar ist, ist der Deckel aber noch möglicherweise brauchbar. Legen Sie sich von jedem verwendeten Flaschentyp einen kleinen Deckelvorrat an. Es passiert immer wieder, dass Deckel reißen oder durch den Flascheninhalt allmählich zerzetzt werden. Ein vorbeugend vorrätig gehaltener Ersatz ist dann willkommen.