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Studierende als Chemie-Botschafter*innen in der Schule

Die Chemie-Botschafterinnen Mai Thu Pham (links) und Antonia Gorbulina bereiten sich auf die Experimente mit Schüler*innen des Max-Planck-Gymnasiums vor.

Die Chemie-Botschafterinnen Mai Thu Pham (links) und Antonia Gorbulina bereiten sich auf die Experimente mit Schüler*innen des Max-Planck-Gymnasiums vor.
Bildquelle: Marion Kuka

Ein neues Seminar bringt Chemie-Studierende als Botschafter*innen an Berliner Schulen. Dort zeigen sie mit ungewöhnlichen Experimenten, wie spannend ihr Fach ist und warum sich ein Chemiestudium lohnt.

Jedes Team führt mit den Schüler*innen Versuche durch, etwa Textilien mit Naturfarben färben oder ein kriminologisch angelegtes Experiment, bei dem Schüler*innen Blutspuren auf einem Turnschuh und einem Handschuh nachweisen und den Tathergang rekonstruieren. Oder ein Szenario mit einem Giftanschlag, bei dem die Klasse mögliche Stoffe eingrenzt – die Lösung war Kupfersulfat, das im zweiten Schritt aus dem „Trinkwasser“ ausgefällt, also als fester Stoff sichtbar gemacht, wurde, um es unschädlich zu machen. Sämtliche Chemikalien, Materialien und Handouts bringen wir mit.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen die Botschafter*innen ihr Studienfach vor: Aufbau, Inhalte, typische Wochenabläufe und Besonderheiten an der Freien Universität. Das funktioniert deshalb sehr gut, weil sie selbst noch mitten im Studium stehen und authentisch, lustig und offen über ihren Studienalltag sprechen. 

Mehr über das Projekt: Interview mit Organisatorin Dr. Allison Berger

Die nächsten Schulbesuche von Chemie-Botschafter*innen werden voraussichtlich Anfang 2027 stattfinden. Wir freuen uns auf Anfragen!