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Krimi im Klassenzimmer: Chemie zum Anfassen

News vom 30.04.2026

Im Wintersemester 2025/26 sind Chemie-Studierende der FU Berlin zum ersten Mal als „Botschafter*innen für das Chemiestudium“ in Berliner Schulen gegangen – mit dabei Experimente wie aus dem Tatort: Blutspuren analysieren, Giftstoffe entlarven und Unsichtbares sichtbar machen. Die Schüler*innen werden dabei selbst aktiv und erleben Chemie nochmal anders als im gewohnten Chemieunterricht. Der Effekt: mehr Neugier, mehr Aufmerksamkeit und echtes Interesse bei den Schüler*innen.

Besonders gut funktioniert das Konzept, weil die Botschafter*innen selbst noch studieren. Sie erzählen authentisch, offen und lustig von ihrem Studienalltag, räumen mit Vorurteilen auf und machen das Studium so greifbar. „Nicht nur die Schüler und Schülerinnen, sondern auch wir Botschafter hatten jede Menge Spaß!“, sagt Masterstudent Imad Chahrour.

Der erste Durchgang hat gezeigt, dass das Konzept die Schüler*innen erreicht. Die Kombination aus Experiment, Storytelling und persönlichem Austausch sorgt nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für nachhaltiges Interesse. Ziel bleibt es, Chemie wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken – und vielleicht den einen oder die andere für ein Studium zu gewinnen.

Ausgearbeitet wurde das Botschafter*innen-Seminar, angelehnt an das Tübinger Konzept, von Allison Berger, Katharina Kuse und Benjamin Pölloth der FU Berlin.

Der Campusleben-Artikel ist hier zu finden. 

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