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Das Basiskonzept Energie im Chemieunterricht - Fachliche Grundlagen, didaktische Perspektiven und experimentelle Zugänge

Energie ist eines der drei Basiskonzepte des Chemieunterrichts. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass viele Schüler*innen kein tragfähiges Konzeptverständnis entwickeln, obwohl energetische Überlegungen unerlässlich sind, um beispielsweise zu verstehen, warum chemische Reaktionen überhaupt ablaufen oder weshalb Kohlenstoffdioxid in so vielen Reaktionen als Hauptprodukt entsteht. Auch im Chemieunterricht selbst wird Energie häufig nur punktuell oder oberflächlich besprochen, obwohl es als Basiskonzept in allen Themenbereichen relevant ist.

Im ersten Teil der Fortbildung werden zunächst die lehrplanrelevanten fachlichen Grundlagen zu Thermodynamik und Kinetik durch Prof. Dr. Thomas Risse (Physikalische Chemie) verständlich und strukturiert aufgefrischt. Aus der Perspektive der Didaktik der Chemie stellt Prof. Dr. Benjamin Pölloth anschließend zentrale Befunde zu typischen Lernhürden und Lendenvorstellungen, etwa zu Energiediagrammen oder zur Katalyse, vor.

Darauf aufbauend wird gemeinsam erarbeitet, wie ein kohärenter Wissensaufbau zum Basiskonzept Energie im Chemieunterricht gezielt gefördert werden kann.

Im zweiten Teil der Fortbildung werden in einer Kooperation von NatLab (Dr. Katharina Kuse) und der Didaktik der Chemie experimentelle und forschende Zugänge zum Basiskonzept Energie vorgestellt und gemeinsam erprobt. Zum Einsatz kommen sowohl Experimente für die Sekundarstufe I und II als auch computerchemische Simulationen. Abschließend wird die Nutzung dieser Untersuchungsmethoden im Kontext forschenden Lernens gemeinsam reflektiert.

Eine Teilnahme an beiden Fortbildungsterminen wird empfohlen.

Anmeldung ist möglich unter: https://www.chemie.uni-leipzig.de/lfbz/kursprogramm-sekundarstufe