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Schön war’s! Vielen Dank an alle, die die Lange Nacht der Wissenschaften am Fachbereich BCP ermöglicht haben

News vom 04.07.2022

Die Labore und Hörsäle des Fachbereichs Biologie, Chemie, Pharmazie sind seit jeher ein Magnet in der Langen Nacht der Wissenschaften, und so war es auch am 2. Juli, als die Freie Universität Berlin nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause endlich wieder dazu einladen konnte.

Pharmazie: Blut und Kräuter

Im Pharmazie-Gebäude in der Königin-Luise-Straße 2/4 konnten sich die Besucher*innen beispielsweise selbst drei verschiedene Arzneitees mischen, wurden von Studierenden über die Wirkung der verschiedenen Kräuter aufgeklärt und konnten Kamille & Co auch unter dem Mikroskop betrachten. Bei Experimenten, Vorträgen, Untersuchungen und einem Quiz gab es außerdem viel über das Blut zu lernen.

Biochemie: Das Leben in Vergrößerung

Im Gebäude der Biochemie stellten mehrere Arbeitsgruppen ihre Arbeit ausführlich vor und kamen mit Erwachsenen und Kindern gleichermaßen ins Gespräch. Auch ein Basteltisch war stets umlagert: Dort konnte man unter Anleitung ein simples Mikroskop aus Papier selbst bauen. Ausschneiden, falten und schon ließen sich damit verschiedene biologische Strukturen untersuchen. Sehr viel besser vergrößert natürlich ein hochauflösendes STED-Mikroskop: Bei einer Vorführung konnten Besucher*innen zusehen, wie sich mit dieser Technik sogar molekulare Vorgänge im dichten Milieu der Zelle beobachten lassen.

NatLab: Forschen wie die Großen

Im NatLab, dem Mitmachlabor für Schülerinnen und Schüler, herrschte großer Andrang, im Gang warteten noch viele Kinder geduldig darauf, sich mit Kittel und Schutzbrille in die Welt der Wissenschaft zu begeben.

In den Labors, wo sonst Berliner Schulklassen ihren Praxisunterricht absolvieren, konnten sie mit Seife und Spüli experimentieren oder eine „Methan-Mamba“ – ein schaumig-luftiges Gebilde – auf ihrer Handfläche in Flammen aufgehen lassen. Bei dieser Reaktion verbrennen Methangas und Sauerstoff aus der Luft zu Kohlenstoffdioxid und Wasser, erklärten Lehramtsstudierende, die in wechselnden Schichten die Experimente anleiten.

Gleich nebenan konnten die Nachwuchsforschenden ohne Wartezeit an den Stationen des Grundschulprogramms TuWaS! tätig werden – etwa ein Fahrzeug konstruieren, das möglichst weit fährt, die Entwicklungsstadien eines Schmetterlings beobachten oder herausfinden, wie viel Gewicht ein Magnet halten kann.

Chemie: Explosive Unterhaltung

Wer genug experimentiert hatte, ließ sich im großen Hörsaal der anorganischen Chemie von den Meistern der Zunft unterhalten. Unter anderem ging es um fluoreszierende Materialien und Biolumineszenz, das Publikum im dunklen Saal sah leuchtende Körper, Flammen und Flüssigkeiten und erfuhr, welche chemischen Formeln dahinterstecken.

Nach einer kurzen Pause im Programm wurde es gegen Viertel vor elf immer voller: Auch nach zwei Jahren ohne Lange Nacht wussten offensichtlich noch viele Menschen, dass um diese Zeit hier die große Chemie-Show startet. Dieses Jahr stand sie unter dem Motto: „Voll im Element. Experimente quer durch das Periodensystem“.

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