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Armin Ariamajd, Masterstudent am Institut für Chemie und Biochemie, erhält einen der diesjährigen DAAD-Preise

News vom 25.11.2021

Am 1. Dezember wird Armin Ariamajd vom DAAD als internationaler Student an einer deutschen Hochschule für seine hervorragenden Leistungen sowie für sein interkulturelles und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

Aufgewachsen ist Armin Ariamajd in der iranischen Hauptstadt Teheran. Seine Mutter, an der Teheraner Universität Hochschuldozentin für deutsche Sprache und Literatur, brachte ihm schon früh die deutsche Kultur nahe. Nach dem Abitur in Teheran lernte er am dortigen Goethe-Institut Deutsch. 2012 zog er nach Berlin und nahm am Studienkolleg der Freien Universität Berlin für internationale Studierende teil. Nach dem Abschluss begann er dort den Bachelorstudiengang Chemie. Das Fach hatte ihn schon länger fasziniert: Es sei eine zentrale Wissenschaft mit Überschneidungen mit anderen Wissensbereichen, wie Physik und Biologie. Nach dem Abschluss entschied er sich, zwei Masterstudiengänge gleichzeitig zu studieren. Neben seinem bestehenden Fach Chemie wählte er Computational Sciences als zweiten Schwerpunkt.

An der Schnittstelle dieser beiden Fächer, meint Armin Ariamajd, würden sich zukünftige Entwicklungen abspielen: „Ich denke, dass wir in diesem Jahrzehnt eine wesentliche Veränderung in der Art und Weise erleben werden, wie Wissenschaft betrieben wird, sodass die meisten Experimente von spezialisierten Robotern durchgeführt werden und der theoretische Teil hauptsächlich von künstlicher Intelligenz und spezialisierten Algorithmen übernommen wird.“

Ein ausführliches Porträt des Preisträger ist im Online-Magazin campus.leben der Freien Universität Berlin erschienen.

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