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Forschungsgruppe beschreibt Wachstumsstrategien von Pflanzenwurzeln

Wurzelökonomie

Wurzelökonomie
Bildquelle: © Autorinnen und Autoren der Studie

News vom 14.07.2020

Eine internationale Forschungsgruppe in Zusammenarbeit unter anderem mit der Freien Universität Berlin, dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Wageningen hat die komplexe unterirdische „Ökonomie“ von Pflanzenwurzeln untersucht. In ihrer Studie beschreiben die Biologinnen und Biologen unter der Leitung von Dr. Joana Bergmann (Freie Universität Berlin) unterschiedliche Wachstumsstrategien des Wurzelwerks und dessen „Zusammenarbeit“ mit Pilzen. Hierfür analysierten sie die Wurzelmerkmale von rund 1.800 Pflanzenarten aus aller Welt. Die Forschungsgruppe konnte dabei herausfinden, dass die Gestalt des Wurzelgeflechts häufig stark von der Symbiose mit Pilzen abhängt. Diese Erkenntnis ermöglicht nun ein besseres Verständnis von der „Wurzelökonomie“, von den Anpassungen und Austauschprozessen unterhalb der Erdoberfläche sowie deren Abhängigkeit von einer im Wandel begriffenen Umwelt. Die Studie erschien im renommierten Journal „Science Advances“.

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