Kommt ein Mikro geflogen: Im Elisabeth-Schiemann-Hörsaal am Institut für Biologie ist eine Catch-Box im Einsatz

News vom 14.06.2019

Rege Beteiligung von Studierenden – das wünschen sich in der Regel alle Lehrenden für ihre Veranstaltungen. Doch im Hörsälen sind die Beiträge von Studierenden manchmal schwer zu verstehen, es gibt eine Hemmschwelle, die Beteiligung kommt nur zäh in Gang… Die Catch-Box soll diese Probleme spielerisch lösen: Das nach Angaben des Herstellers weltweit erste weiche, drahtlose Mikrofon kann man ins Publikum werfen, um eine Diskussion zu starten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können es für weitere Beiträge zu anderen Personen werfen oder erst mal ruhen lassen, bis es die nächste Frage zu diskutieren gilt. Ganz nebenbei kommt auf diese Weise auch noch etwas Bewegung in die Vorlesung.

Im Elisabeth-Schiemann-Hörsaal am Institut für Biologie sammeln Lehrende und Studierende erste Erfahrungen mit der Catch-Box. Zwischenfazit: Die Wortbeiträge sind dank Mikro klar und deutlich zu verstehen, an der Wurftechnik und Zielgenauigkeit wird noch gearbeitet – aber weite Strecken zwischen Gesprächsteilnehmern lassen sich durch mehrere Zwischenstationen dennoch gut bewältigen. Auch der Biologie-Professor Daniel Schubert hat bereits gute Erfahrungen mit der Box gemacht: „Sie erlaubt mir, besser mit größeren Teilnehmerzahlen umzugehen, und spart Zeit, denn das langwierige Bringen von Mikrofonen entfällt.“

Die Catch-Box steht für Veranstaltungen im Elisabeth-Schiemann-Hörsaal zur Verfügung. Wenn sie in anderen Hörsälen eingesetzt werden soll, müssen dort entsprechende Mikrofone zur Ausstattung der Box vorhanden sein.

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