Institut_Pharmazie

Prof. Dr. Jörg Rademann

Abbildung Jörg

Institut für Pharmazie

Professor

Aufgabenbereich

Medizinische Chemie

Adresse Freie Universität Berlin
Institut für Pharmazie
Königin-Luise-Str. 2+4
Raum VH 379/380
14195 Berlin
Telefon 030 838 53272
E-Mail joerg.rademann@fu-berlin.de
Homepage Arbeitsgruppe Professor Rademann

Wahlpflichtfach Pharmazeutische/Medizinische Chemie in der Arbeitsgruppe Rademann

 

Forschungsthemen der Arbeitsgruppe

Die Gruppe arbeitet auf dem Gebiet der Fragment-basierten Wirkstoffentwicklung. Wir entwickeln neue Wirkstoffmoleküle durch die Verknüpfung von kleinen Molekülbausteinen („Fragmente“), die anschließend für die Validierung von Proteinen als Wirkstofftargets verwendet werden. Schwerpunkte der Entwicklung liegen auf Inhibitoren von viralen Proteasen, Phosphatasen, Protein-Protein-Interaktionen und Protein-Kohlenhydrat-Interaktionen vorrangig im Kontext der Indikationen Infektionen und Krebs.

 

Konzept und Inhalt des Forschungspraktikums:

Das Wahlpflichtfach soll den Studierenden einen vertieften Einblick in die praktische Forschungstätigkeit im Fach Pharmazeutische/Medizinische Chemie und speziell in die Methoden und Konzepte der Arbeitsgruppe bieten. Dazu bearbeiten die Teilnehmer am Praktikum ein kleines Forschungsprojekt unter Anleitung eines Doktoranden oder eines Masteranden.

Das Forschungsprojekt ist durch eine wissenschaftliche Fragestellung definiert und thematisch an die Arbeit des betreuenden Mitarbeiters angelehnt.

Typischerweise beinhaltet ein Forschungsprojekt einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil werden der wissenschaftliche Hintergrund und der Stand der Forschung zu der Fragestellung durch das Studium der relevanten Publikationen dazu erarbeitet. Der praktische Teil besteht in der Regel aus einem chemisch-synthetischen Teil, z.B. der Herstellung, Isolierung und Analyse von potenziellen Wirkstoffmolekülen und einem anschließenden biochemisch-biologischen Teil, z.B. der Testung der Syntheseprodukte in einem biologischen Assay und dessen Auswertung.

 

Leistungsnachweis:

Das Wahlpflichtfach wird durch ein Protokoll abgeschlossen, in dem die wissenschaftliche Fragestellung des Projektes sowie die Ergebnisse des theoretischen und praktischen Teils der Arbeit schriftlich dargestellt werden. Das Protokoll wird durch den betreuenden Mitarbeiter korrigiert.

 

Voraussetzungen zur Teilnahme

Interesse an der Forschung im Bereich Pharmazeutisch-Medizinische Chemie,
Bereitschaft zur praktischen Mitarbeit an einem Forschungsprojekt.

 

Bewerbungsverfahren:

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbung per Email. Die zur Verfügung stehenden Plätze (ca. 8) werden nach dem Eingang der Bewerbungen vergeben. Sie erhalten eine Emailbestätigung und einen Termin für die Besprechung der Praktikumsthemen, der in der Regel am vorletzten Freitag eines jeden Semesters liegt. Bei dieser Vorbesprechung werden die angebotenen Projektthemen vorgestellt und können dann durch die Teilnehmer ausgewählt werden. Die genauen Termine für die Durchführung des Praktikums werden anschließend zwischen dem Betreuter/in und dem Teilnehmer/ der Teilnehmerin vereinbart und liegen in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit.

The group develops new methods for the identification and optimization of protein ligands by fragment ligation and fragment ligation assays. Aim of these works is a more profound understanding of the contributions of molecular substructures to protein-ligand recognition. Cooperative enhancement of fragment-interactions is in the focus of our interest. Progress in ligand identification is translated into optimized chemical probes which are used for the structural and functional characterization of proteins and for the visualization of molecular interactions in living systems. In special cases the chemical probes are starting points for investigating the pharmacological potential of the developed bioactive molecules. Most protein targets of the group are disease-related enzymes including proteases and phosphatases relevant to clinical indications including cancer, Alzheimer, tuberculosis, and SARS. Recently, the targeted proteins have been extended towards protein-protein interactions.