Institut_Pharmazie

Prof. Dr. Horst Spielmann

Prof. H. Spielmann

Institut für Pharmazie

Professor

Aufgabenbereich

Pharmakologie und Toxikologie

Adresse Freie Universität Berlin
Institut für Pharmazie
Königin-Luise-Str. 2+4
14195 Berlin
E-Mail horst.spielmann@fu-berlin.de
Homepage Tierschutzbeauftragter des Landes Berlin

Beruflicher Werdegang

1969
Approbation als Arzt und Promotion, FU Berlin

1969-1981
Wiss. Ass. und Ass. Prof., Inst. f. Toxikologie, FU Berlin, Dir. Prof. Neubert, Embryonalpharmakologie

1972-1973
USA-Forschungsaufenthalt - Biochemische Genetik der frühen Säugetierentwicklung

1980
Habilitation für Pharmakologie und Toxikologie an der FU Berlin

1981
Facharzt für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie

1981
Leitung der Abteilung "Pharmakologie und Toxikologie“ im Battelle-Institut, Frankfurt/ Main

1982
Max von Pettenkofer-Institut des BGA, Abt. Chemikalienbewertung

1983
Ernennung zum "Direktor und Professor" (B-1)

1989
Ernennung zum Leiter ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch) im Inst. f. Veterinärmedizin des BGA (B-2) in Berlin

2004
Leiter der Abteilung „Wissenschaftliche Querschnittsaufgaben“ im BfR

2007
Honorarprofessor für Regulatorische Toxikologie an der FU Berlin

2012
Tierschutzbeauftragter des Landes Berlin

Wissenschaftliche Arbeitsgebiete und Mitgliedschaft in Kommissionen

1973-1990
Leitung von DFG-Projekten über " Wirkung von Arzneimitteln in der Frühschwangerschaft" im SFB Embryonalpharmakologie an der FU Berlin

1983-1984
Aufbau des Labors für die "In vitro Fertilisierung des Menschen" an der FU Berlin

1984
Geburt des ersten "Retortenbabys" in Berlin unter meiner Leitung

seit 1987
Leitung eines BMFT-Projektes zur Erarbeitung eines "Kurzzeittests zur Prüfung auf Embryotoxizität mit Hilfe embryonaler Stammzellen der Maus in vitro".

seit 1988
Leitung der BMFT-Projektes "Ringversuch: Validierung von Ersatzmethoden zum Draize-Test am Kaninchenauge" 14 Arbeitsgruppen, Fördervolumen 4 Mio. DM

seit 1989
Vorsitzender des Ausschusses Reproduktionsmedizin der Ethikkommission der Ärztekammer Berlin, Wiederwahl 1994, 1998 und 2003

seit 1990
Gutachter für Validierungsstudien im BMFT/BMBF-Schwerpunkt "Ersatzmethoden zum Tierversuch", vielfach Vorsitzender der Gutachterkommission

seit 1991
Vorsitzender des "Management Committee" des europäischen EU/ COLIPA Validierungsprojektes zur Entwicklung von "In vitro-Methoden für die Phototoxizitätstestung"

seit 1992
Mitglied des "Management Team der "weltweiten Validierungsstudie zum Ersatz des Draize-Tests am Kaninchenauge", der EU in 37 Laboratorien.

1992-2007
Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der deutschen Stiftung SET zur Förderung der Entwicklung von Alternativmethoden

1993
Berufung in die Tierschutzkommission des Bundesministeriums für Verteidigung (BMVg), 1997 und 2003  Wiederberufung

1996-2002
Leitung des EU-Validierungsprojektes von 3 in vitro Embryotoxizitätstests in 12 Laboratorien (CH, D, NL, F, FIN, GB, I), Fördervolumen 3,2 Mio. DM

2000
Der unter meiner Leitung seit 1992 international experimentell validierte 3T3 NRU PT in vitro Phototoxizitätstest wird am 6. Juni 2000 von den EU Mitgliedsstaaten als erste toxikologische in vitro Methode in den Anhang V der Gefahrstoffverordnung aufgenommen (EU Dir. 2000/33/EC zur Anpassung von Anhang V der EU Dir. 67/548/EEC; Amtsblatt der EU S. L136/90 vom 8.6.2000)

2002
Der unter meiner Leitung experimentell validierte 3T3 NRU PT in vitro Phototoxizitätstest wird am 30 Juni 2002 von den National Co-ordinators des OECD Expertengremiums Environmental Health Sciences als erster toxikologischer in vitro Test weltweit akzeptiert  (OECD Test Guideline 432)

2003
Koordinator des EU/ECVAM Projektes „Validierung von in vitro Tests zur Prüfung auf hautreizende Eigenschaften mit Hilfe menschlicher Hautmodelle“ in 8 Lab. (D, CH, F, UK, USA), Fördersumme 1,6 Mio €

2004

Koordinator des BMBF Projektes „Validierung molekularer Endpunkte im Embryonalen Stammzelltest (EST) zur Prüfung auf embryotoxische Eigenschaften in vitro“ Fördersumme 2,3 Mio € für 3 Jahre.
"Research Area Leader" für "Prenatal Toxicology" im ReProTect Projekt des 6. Rahmenprogrammes der EU Fördersumme 9 Mio € für 5 Jahre.
Gutachter im 6. Rahmenprogramm der EU Forschungsförderung (DG RTD) im interdisziplinären NEST Programm (New and Emerging Science and Technology.

2005
Gutachter für die EFSA (European Food Safety Agency)  für die Arbeitsgruppe „Feeding Studies“ der Expertenkommission GMO (Genetically Modified Organisms).
Gutachter des NIEHS/ICCVAM (USA) für das Projekt "Expert Panel Evaluation of Test Methods for Identifying Severe Ocular Irritants and Corrosives".
Gutachter im  6. Rahmenprogramm der EU Forschungsförderung (DG RTD) für die 2. Ausschreibung (second call) für das Gebiet „Alternativmethoden zu Tierversuchen“

2006
Berufung in den Shadow Panel der EPAA (European Panel for Alternatives to Animal Experiments) der EU Kommission als Vertreter der EU Mitgliedsstaaten

2007
Gutachter im 7. Rahmenprogramm  der DG Research der EU Kommission und für den ERC (European Research Council) der EU Kommission (Toxikologie, in vitro Test)

2008
Gutachter für die Joint Research Initative (JRI I) between COLIPA and the European Commission in the field of replacement of animal tests in repeated dose systemic toxicity

seit 2010
Wissenschaflicher Koordinaor des EU FP7 Koordinierungsprojektes Projektes “AXLR8” (=accelerate) http://www.axlr8.eu “Accelerating the transition to a toxicity pathway-based paradigm for chemical safety assessment through internationally co-ordinated research and technology development”

Auszeichnungen

1997
Verleihung des Europäischen FISEA Preises zum Ersatz von Tierversuchen durch tierversuchsfreie Methoden für die Entwicklung eines in vitro Embryotoxizitätstest mit em-bryonalen Stammzellen

1999
Verleihung des Europäischen Preises der Naef Fondation für Alternativen zu Tierversuchen (Genf, Schweiz)

2000
Wahl in die Gruppe von “100 Helden, die sich mutig für eine Verbesserung unserer Umwelt einsetzen“, durch das Greenpeace Magazin 1/2000.

2001
Auszeichnung mit der "ETS-Award Lecture 2001" durch die European Teratology Society ETS für Erfolge bei der Entwicklung und Validierung von Alternativmethoden zur Prüfung auf embryotoxische Eigenschaften

Auszeichnung mit der Annual FRAME Award Lecture 2001 in der Royal Society of Medcine, London (FRAME = Fund for the Replacement of Animals in Medical Experiments)

2005
ELSEVIER AWARD für die beste Publikation in der Zeitschrift „Reproduc-tive Toxicology“ im Jahr 2004 für die Publikation: Seiler, A., Visan, A., Buesen, R., Genschow, E. & Spielmann, H. Improvement of an in vitro stem cell assay for developmental toxicity: the use of molecular endpoints in the embryonic stem cell test. Reproductive Toxicology 18, 231-240, 2004

2007
CAAT  Recognition Award der Johns Hopkins University in Baltimore/USA für international herausragende Leistungen zum Ersatz von Tierversuchen

2008
Ernnenung zum „Official Patron of Animal Welfare in the Life Sciences“ auf dem  7. Weltkongress zu Tierversuchen und Alternativen in den Lebenswissenschaften in Rom

2009
Dorothy Hegarty Award für den besten Artikel, der in der Zeitschrift 2008 ATLA publiziert wurde und wahr wahrscheinlich die größte Wirkung auf Fortschritt im Sinne des 3R-Prinzips haben wird

2009
Ernnenung zum „Official Patron of Animal Welfare in the Life Sciences“ auf dem 7.. Weltkongress zu Tierversuchen und Alternativen in den Lebenswissenschaften in Rom

2011
Goldene Ehrennadel des Deutschen Tierschutzbundes für meine  internationalen Erfolge beim Ersatz von belastenden Tierversuchen durch die Entwicklung, Validierung und internationalen Anerkennung von tierversuchsfreien Prüfmethoden für Arzneimittel, Kosmetika und Chemikalien

2012
Björn Ekwall Memorial Award for the year 2012, der von “The Scandinavian Society for Cell Toxicology” (SSCT) verliehen wird

2012
Ehrenmitglied von ESTIV, der European Society for Toxiology In Vitro

Eine aktuelle Literaturliste finden Sie in der Literatur-Datenbank GoogleScholar.