Apothekerin Daniela Burau (geb. Kauzor)

Daniela Kauzor

Institut für Pharmazie

Klinische Pharmazie & Biochemie

Freie Universität Berlin

Adresse Kelchstr. 31
12169 Berlin
Telefon 030-838 50656
E-Mail daniela.burau[at]fu-berlin.de

Curriculum Vitae



Seit 11/2012 Doktorandin im AK Klinische Pharmazie von Frau Prof. Dr. Charlotte Kloft
06 - 07/2012 Praktikum im AK Klinische Pharmazie von Frau Prof. Dr. Charlotte Kloft samt Lehrtätigkeit
10/2011-02/2012  Filialleiterin in der Apotheke Berliner Allee, Unna
02/2011-09/2011 Stellvertretende Apothekenleiterin in der Apotheke Berliner Allee, Unna
11/2010 Approbation als Apothekerin
11/2009-10/2010 Praktisches Jahr in der Adler-Apotheke, Magdeburg
09/2005 Famulatur in der Apotheke am Hauptbahnhof, Magdeburg
08/2005 Famulatur in der Roland-Apotheke, Magdeburg
10/2004-09/2009 Studium der Pharmazie an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg
07/2004 Abitur am Hegel-Gymnasium, Magdeburg

Forschungsschwerpunkte

Forschungslinie 1: Bioanalytik & Mikrodialyse und Zellkultur

Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist ein wichtiger Bestandteil der Klinischen Pharmazie. Sie beschäftigt sich mit der Optimierung der Arzneimitteltherapie zum Wohle des Patienten. Angesichts hoher Raten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen, Interaktionen und Problemen im gesamten Medikationsprozess nimmt die AMTS einen immer höheren Stellenwert in der Pharmazie und Medizin ein. Insbesondere für spezielle Patientengruppen wie Kinder oder Intensivpatienten sind die verfügbaren Informationen sehr limitiert. Um die AMTS zu erhöhen, haben wir verschiedene Forschungsprojekte mit medizinischen Zentren etabliert.

Mein Forschungsgebiet sind In-vitro-Mikrodialyse-Untersuchungen von Antibiotika mittels eines in unserer Arbeitsgruppe entwickelten In-vitro-Mikrodialyse-Systems. Sie beinhalten beispielsweise Experimente zur Bestimmung der optimalen Flussrate und anderen Einflussfaktoren, um eine konstante und und ausreichend hohe relative Wiederfindung in der nachfolgenden klinischen Studie zu erreichen und so qualitativ hochwertige Studienergebnisse zu erzielen. In Kooperation mit unseren klinischen Partnern werden unsere Ergebnisse direkt in der Planung und Durchführung klinischer Studien, z.B. in Neugeborenen oder in adipösen Patienten umgesetzt. Häufig führen wir auch die dazugehörige Studienprobenanalyse mittels HPLC-UV oder –MS/MS durch. Als Voruntersuchung zu einer pharmakokinetischen Studie untersuchte ich den Wirkstoffgehalt von Hydrocortison-haltigen Kapseln, die in verschiedenen Apotheken patientenindividuell hergestellt wurden.

Des Weiteren beschäftige ich mich mit möglichen Alternativen zur klassischen Bioanalytik von Arzneistoffen aus Plasmaproben. Eine dieser Alternativen ist die Bioanalytik aus Trockenblut, so genannten „Dried-Blood-Spots“. Dafür wird Kapillarblut auf spezielle Filterpapiere gegeben und getrocknet. Aus diesem Filterpapier ist die Quantifizierung von Substanzen möglich, ohne dass die Proben zentrifugiert und aufwändig gekühlt werden müssen. Denkbar ist die Nutzung von „Dried-Blood-Spots“ z.B. im Rahmen eines Therapeutischen Drug Monitorings.