1. Semester

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Mathematik I 

  • für viele stellt Mathematik wohl die größte Herausforderung im ersten Semester dar. Etwas Trost gibt es dennoch: Die Klausur muss nur bestanden werden, die Note ist nicht relevant.
  • Im Gegensatz zu den Chemikern ist das euer einziger Mathekurs (Wem Mathematik auch an der Uni liegt, kann als Wahlpflichtkurs auch Mathematik II belegen).
  • Die Vorlesung wird mit einem sehr guten Skript begleitet, besonders die anwesenheitspflichtigen Übungen helfen im Hinblick auf die Klausur.
  • Es werden 2 Teilklausuren geschrieben: Es sollte versucht werden, die erste davon so gut wie möglich abzuschließen, da die zweite ist in der Regel nicht einfacher ist. 
Dozent Webseite
PD Dr. Andrae http://userpage.fu-berlin.de/~dandrae/00_mathematik1.html
PD Dr. Weber  https://www.zib.de/weber/studentisches.html
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Die Biomodule werden zusammen mit den Biologiestudierenden besucht. Diese Basismodule der Biologiestudierenden sind in drei Blöcke über das Semester verteilt, welche immer aus zwei Themengebieten bestehen. Es finden drei Vorlesungen und ein Seminar pro Woche statt und die Klausur wird eine Woche nach Ende des Blocks geschrieben. Die Biologiestudierenden besuchen parallel zu den Vorlesungen ein Praktikum. Die Biochemiestudierenden jedoch nicht und müssen somit auch den Klausurteil zum Praktikum nicht mitschreiben. Teilweise müssen die Dozierenden darauf hingewiesen werden.

Im Wintersemester: Botanik und Mikrobiologie (bei Dr. Muller und Prof. Mutzel)

  • Mikrobiologie ist der zweite Teil des zweiten Blocks der Biologen (Mitte Dezember) und Botanik der erste Teil des dritten Blocks der Biologen (Anfang Januar).
  • Die Seminare waren in Mikrobiologie bisher eher eine Fortsetzung bzw. Vertiefung der Vorlesung und in Botanik wurden im Vorfeld englischsprachige Paper verschickt, die dann bei der Bearbeitung von Fragebögen während des Seminars halfen.
  • Zu jedem Block wird eine (kurze) Klausur geschrieben; Botanik ist hierbei anspruchsvoller.

Im Sommersemester: Genetik und Zellbiologie (bei Reinhard Kunze, Thomas Schmülling, Stephan Sigrist)

  • Das Modul findet im ersten Biologieblock statt.
  • Das Seminar ist nicht teilnahmepflichtig und die behandelten Themen nicht Klausurrelevant. Eine Teilnahme ist dennoch interessant.
  • Es wird fast nur Genetik behandelt und nur sehr wenig Zellbiologie.
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Physik

  • Es wird prinzipiell das gesamte Schulwissen Physik vermittelt. Meist wird alles aber etwas komplizierter betrachtet.
  • Übungsblätter werden in Partnerarbeit bearbeitet und in den Übungen vorgerechnet. (Fumagalli)
  • Die Klausur sollte kein Hindernis darstellen, wie auch in Mathematik zählt nur ihr Bestehen.
Dozent Webseite
Prof. Fumagalli Blackboard
Prof. Alexiev Blackboard (?)
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Vorlesung Allgemeine und Anorganische Chemie (bei Prof. Müller)

  • Die Vorlesung geht das Periodensystem von hinten nach vorne durch, dazu eine Menge schöner Schauversuche.
  • Die Übungen sind eigentlich Vorlesungen in kleinem Rahmen und fassen das anorganische Schulchemie-Wissen der Oberstufe zusammen.
  • Übungsblätter sind freiwillig, aber eine gute Vorbereitung für den Klausurteil der Übung.
  • Am Ende des Semesters wartet dann noch eine sehr lernintensive Klausur auf euch. Die Klausur teilt sich in zwei Teile, dem Übungsteil (in der Regel gut machbar, wenn alle Übungsblätter gemacht wurden) und dem Vorlesungsteil (sehr lernintensiv). Auf der Kursseite sind viele Altklausuren vorhanden, mit denen unbedingt gelernt werden sollte!

http://www.bcp.fuberlin.de/chemie/chemie/forschung/InorgChem/agspandl/Lehrveranstaltungen/index.html

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Praktikum Allgemeine und Anorganische Chemie (bei Dr. Spandl)

  • Das Praktikum ist der Schwerpunkt des Semesters und gerade zu Beginn sehr zeitintensiv. Dennoch wird es auch viele praktikumsfreie Tage geben und man ist häufig auch früher mit dem Praktikum fertig als 18:00.

Inhalte des Praktikums:

  1. Qualitative Analytik:
    Bei den Analysen müsst ihr mehrere Probegemische in Einzelarbeit auf enthaltene Stoffe untersuchen. 
    In zwei Kolloquien wird das im Praktikum vermittelte Wissen mündlich abgefragt; ein Fragenkatalog und das begleitende Skript werden euch darauf vorbereiten.
    Benotet werden die Kolloquien und die Anzahl der richtig ermittelten Substanzen in den Probengemischen.
  2. Quantitative Analyik: 
    Proben werden mittels verschiedenen Titrationen in Partnerarbeit auf ihre Menge an enthaltender Probe getestet. Benotet wird die Genauigkeit der bestimmten Menge.
  3. Präpärative Analytik: 
    Im letzten Teil bereitet ihr in Partnerarbeit einen Vortrag vor, in dem ihr die chemische Darstellung dreier Präparate und eines Experiments vorstellt. Natürlich setzt ihr das Ganze dann auch im Labor um und erstellt dazu zwei Protokolle.
    Benotet werden die Protokolle, der Vortrag, die Durchführung des Experiments und das Gelingen der Präparatherstellung.
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Im ersten Semester solltet ihr alle Module so belegen, wie sie vorgesehen sind. Zeitlich sind sie exakt aufeinander abgestimmt und auch inhaltlich macht es keinen Sinn, andere Module vorzuziehen. Das Biochemiestudium an der FU hat einen Schwerpunkt auf der Chemie, das wird schon im ersten Semester deutlich. Die anderen Fächer des ersten Semesters sollen euch die nötigen naturwissenschaftlichen Grundlagen vermitteln. Direkt mit der Biochemie werdet ihr hier noch nicht in Kontakt treten. Nutzt aber das Angebot, die Arbeitsgruppen der Biochemie kennen zu lernen.

Stimmt nicht? Bessere Tipps? Immer her damit! fsi@biochemie.fu-berlin.de