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Optische Mikroskopie

Die optische Mikroskopie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und ist damit zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der zell- und molekularbiologischen Forschung geworden. Der Schwerpunkt der optischen Mikroskopie-Einheit des Gerätezentrums BioSupraMol liegt auf der fluoreszenz-basierten Mikroskopie, insbesondere der konfokalen Laser-Scanning-Mikroskopie (englisch: confocal laser scanning microscopy, CLSM) sowie der internen Totalreflexionsfluoreszenzmikroskopie (englisch: total internal reflection fluorescence microscopy, TIRF micrscopy).

Die konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie ermöglicht gegenüber der konventionellen Mikroskopie eine deutlich kontrastreichere Abbildung und inhärente Tiefendiskriminierung und findet vor allem für fluoreszenzmikroskopische Aufgabenstellungen in Biologie und Medizin Verwendung. Darüber hinaus können jedoch auch herkömmliche Kontrastverfahren wie z.B. der differentielle Interferenzkontrast (DIC) abgebildet werden und bei der Analyse von z.B. Partikeln oder Oberflächen kann der Reflexionsmodus genutzt werden.

Zur Untersuchung von Strukturen, die sich sehr nahe an einer Oberfläche befinden, kann die TIRF-Mikroskopie genutzt werden. Die Fluoreszenz des Präparats wird über ein evaneszentes Feld angeregt, das durch Totalreflexion des eingestrahlten Lichtes an der Grenze vom Deckglas zum Präparat erzeugt wird. Dies führt zu einer Begrenzung der erzeugten Fluoreszenz auf glasnahe Bereiche (ca. 100 nm) und somit einer deutlich verbesserten Auflösung gegenüber der CLSM.

Den Nutzern des Gerätezentrum BioSupraMol stehen zwei konfokale Laser-Scanning-Mikroskope der Firma Leica Mikrosystems (SP8) sowie ein inverses Fluoreszenzmikroskop der Fima Zeiss (Axiovert 200M) mit VisiTron Laser-TIRF Erweiterung und CoolSNAP CCD-Kamera zur Verfügung.