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Konfokales Laser-Scanning-Mikroskop Leica SP8 (1)

Die konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie ermöglicht es durch Einsatz einer Lochblende, optische Schnittbilder mit hohem Kontrast von mehrschichtigen fluoreszierenden Präparaten zu erzeugen. Daher ist es möglich, aus einer dicken Probe (bis ca. 100 μm) eine dünne Präparatschicht abzubilden, die unter Idealbedingungen einer Schichtdicke von weniger als 500 nm entspricht. Darüber hinaus können auch herkömmliche Kontrastverfahren wie z.B. der differentielle Interferenzkontrast (DIC) genutzt werden und im Reflexionsmodus Partikel oder Oberflächen analysiert werden.

Das CLSM SP8 (1) auf Basis des DMI6000CSB erlaubt eine punktgenaue Detektion von Standard-Fluorophoren in unterschiedlichen Medien. Die Anregung der Fluorophore erfolgt über einen Diodenlaser bei 405 nm, einen Argonlaser mittels AOBS Strahlteiler bei 458, 488, 514 nm, einem Diodenlaser bei 561 nm und einem He/Ne Laser bei 633 nm und erlaubt somit die Verwendung der gängigen Fluroreszenzfarbstoffe. Die Detektion erfolgt über zwei konventionelle Photomultiplier (PMTs) bzw. zwei extrem sensitive Hybriddetektoren (HyD), welche Elemente eines PMT mit einer Avalanche-Photodiode kombinieren. Durch Verwendung einer optionalen Inkubationskammer können mit dem System lebende Zellen untersucht werden.

Das System ist nahezu vollständig automatisiert und erlaubt durch sein breites Anregungsspektrum und die vielseitigen automatisch getriebenen Systemeinstellungen, der Galvo-Stage und der optional einsetzbaren Inkubationskammer vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Die Immersionsobjektive sind für Öl- bzw. Glycerin-Immersion ausgelegt.

Detaillierte Spezifikationen CLSM Leica SP8 (1)

Microscope:

  • Leica DMI6000CSB stand (inverted)
  • Motorized scanning stage
  • Heated incubation chamber with CO supply from LIFE IMAGING SERVICES

Lasers:

  • 405 nm Diode laser
  • Argon/2 (458, 488, 514nm)
  • 561 nm Diode laser
  • HeNe 633nm

Conventional fluorescence filters for eyepiece vizualization:

  • Blue (A = xBP340-380, dichroic 400, LP425)
  • Green (I3 = xBP450-490, dichroic 510, mLP515)
  • Red (N2.1 = xBP515-560, dichroic 580, mLP590)

Condenser:

  • Smart condenser S28/0.55 w/o flip

Objectives:

  • 5x/0.15 HCX PL FLUOTAR WD 13.7 mm
  • 20x/0.75 HC PL APO Imm Corr (oil, water, glycerol) WD 0.68 mm
  • 63x/1.4 HC PL APO CS2 OIL WD 0.14 mm
  • 63x/1.3 HC PL APO CS2 Glyc WD 0.30 mm

Dichroic(s):

  • AOBS

Detectors:

  • All spectral detectors: four channels - two PMTs, two HyDs - high sensitivity Hybrid Detectors - HyD1 | PMT2 | HyD3 | PMT4
  • Motorized transmitted light detector

Computer:

  • HP Z420 Workstation, Windows 7-64 bit, LAS X
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Konfokales Laser-Scanning-Mikroskop Leica SP8 (2)

Die konfokale Laser-Scanning-Mikroskopie ermöglicht es durch Einsatz einer Lochblende, optische Schnittbilder mit hohem Kontrast von mehrschichtigen fluoreszierenden Präparaten zu erzeugen. Daher ist es möglich, aus einer dicken Probe (bis ca. 100 μm) eine dünne Präparatschicht abzubilden, die unter Idealbedingungen einer Schichtdicke von weniger als 500 nm entspricht.

Das CLSM SP8 (2) auf Basis des DMi8 CEL Compact erlaubt eine punktgenaue Detektion von Fluorophoren in unterschiedlichen Medien. Die Aktivierung der Fluorophore erfolgt über Didodenlaser bei 405, 488, 552 oder 638 nm und erlaubt somit eine Anregung der gängigen Fluroreszenzfarbstoffe. Die Detektion erfolgt über zwei konventionelle Photomultiplier (PMTs) bzw. einen extrem sensitiven Hybriddetektor (HyD), welcher Elemente eines PMT mit einer Avalanche-Photodiode kombiniert.

Das System ist optimiert für Konfokalmikroskopie-Aufnahmen und Färbungen mit gängigen Fluorophoren (DAPI, Alexa488, Alexa555/Cy3, Alexa648/Cy5 o.Ä.) und liefert hier hervorragende Resultate mit weitgehend automatisierten Einstellungen.

Dieses System ist mit seinem Touchscreen und der vergleichsweise simplen Ausstattung einfach zu bedienen und verfügt über sehr stabile und anregungsstarke Diodenlaser, welche auf die vorgegebenen Wellenlängen limitiert sind. Die Immersionsobjektive sind für Ölimmersion ausgelegt. Die klassische Lichtmikroskopie ist an diesem System aufwändiger, da Objektiv, Blenden- und Filterwechsel von Hand erfolgen. Das System verfügt über keine Inkubationskammer.

Detaillierte Spezifikationen CLSM Leica SP8 (2)

Microscope:

  • DMi8 CEL Compact stand (inverted)
  • Semi-Motorized scanning stage (manual xy)

Lasers:

  • 405 nm Diode Laser
  • 488 nm Diode Laser
  • 552 nm Diode Laser
  • 638 nm Diode Laser

Conventional fluorescence filters for eyepiece visualization:

  • Blue DAPI LP Excitation: BP 360/40 Emission: LP 425
  • Green FITC LP Excitation: BP 470/40 Emission: LP 515
  • Red RHOD LP Excitation: BP 540/45 Emission: LP 590

Condenser:

  • S1/S28; Head S28/0.55

Objectives:

  • 10x/0.30 HC PL FLUOTAR WD 11 mm
  • 40x/1.30 HC PL APO Oil CS2 WD 0.24mm
  • 63x/1.40 HC PL APO Oil CS2 WD 0.14mm
  • 20x/0.75 HC PL APO Imm Corr (oil, water, glycerol) CS2 WD 0.68 mm

Dichroic(s):

  • SP8 LIAchroics Compact RGB

Detectors:

  • Three channels - two PMTs, one HyD - high sensitivity Hybrid Detectors - | PMT1 | PMT2 | HyD1
  • All spectral detectors (AOTF)
  • Motorized transmitted light detector

Computer:

  • HP Z420 Workstation, Windows 7-64 bit, LAS X with LAS X Dye Finder and LAS X 3D Visualisation
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TIRF Mikroskop Zeiss Axiovert 200M

Die interne Totalreflexionsfluoreszenzmikroskopie (total internal reflection fluorescence microscopy, TIRF microscopy) gehört zur Gruppe der grenzflächensensitiven Mikroskopieverfahren und wird ausschließlich an Präparaten angewendet, die sich an einer festen, transparenten Grenzfläche (z.B. einem Glasträger) befinden. Im Gegensatz zu üblichen mikrosopischen Abbildungsverfahren wird bei der TIRF-Mikroskopie das anregende Licht im Winkel der Totalreflexion eingestrahlt, wodurch sich an der Grenzfläche ein evanszentes (Licht-)feld ausbildet, welches lediglich die grenzflächennahen Schichten des Präparates anregt (typischerweise die ersten 100 bis 150 nm). Diese räumliche Einschränkung verringert zum einen den Rauschhintergrund der Abbildung (Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses) und erhöht zum anderen die optische Auflösung entlang der optischen Achse (im Vergleich zu üblichen weitfeld- und konfokalmikroskopischen Ansätzen). Potentielle Anwendungsfelder sind die Abbildung membrannaher Strukturen von Zellen (z.B. Cytoskelett) oder die transiente Bindung von biologischen Nanopartikeln (Viren, Vesikeln, Exosomen) an Zellmembranen.

Das Zeiss Axiovert 200M ist ein inverses Fluoreszenzmikroskop mit VisiTron Laser-TIRF Erweiterung (488 und 561 nm Anregung) und CoolSNAP CCD-Kamera. Es erlaubt die Aufnahme konventioneller Fluoreszenzabbildungen, FRET und TIRF.

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