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EPR Spektroskopie auf Einkristalloberflächen

Die Gruppe betreibt ein einzigartiges Forschungsprogramm, in dem cw-EPR Spektroskoie unter Ultrahochvakuum Bedingungen verwendet wird, um paramagnetische Zentren auf Einkristalloberflächen zu studieren. Die Gruppe hat diese Technik in den letzten Jahren entwickelt und gezeigt, dass man sie an einer Reihe von Systemen erfolgreich einsetzen kann, um strukturelle, elektronische aber auch dynamische Aspekte dieser Systeme zu studieren. Die untersuchten Systeme reichen von isolierten paramagnetischen Atomen  zu ferromagnetischen Metallclustern. Es wurden auch molekulare Adsorbate untersucht. Diese können zum einen stabilisierte reaktive Intermediate aber auch stabile Radikale sein. Im speziellen für die letzte Gruppe ist es auch möglich deren Rotationsdynamik zu studieren – eine Information, die mit anderen Oberflächentechniken für größere Moleküle nur schwer zugänglich ist.

In den letzten Jahren hat die Gruppe hauptsächlich paramagnetischer Defekte auf Oxidoberflächen (hier meist MgO(001)) und deren Einfluss auf die Chemie der Oberfläche charakterisiert. Dieser Themenkomplex steht auch im Zentrum eines kollaborativen Projekts innerhalb des Exzellenzclusters UNICAT innerhalb dessen die Aktivierung kleiner Moleküle (Sauerstoff, CO2, Methan) studiert werden soll. Innerhalb dieses Projekts soll im speziellen der Einfluss paramagnetischer Verunreinigungen in MgO auf die Oberflächenchemie dieses Systems und die Aktivierung von CO2 auf Cr2O3 Oberflächen studiert werden.