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Technetiumchemie

  • reiner Gammastrahler (E = 140 keV)
  • keine Partikelstrahlung
  • Verwendung in der nuklearmedizinischen Diagnostik

  • schwacher Betastrahler
  • in makroskopischen Mengen verfügbar
  • Verwendung in der Chemie

Das künstliche Element Technetium verfügt über keine stabilen Isotope. Dennoch besitzen Technetiumverbindungen eine große Bedeutung in der Nuklearmedizin. Mit dem metastabilen Kernisomeren 99mTc werden gegenwärtig mehr als 80% aller Untersuchungen in der nuklearmedizinischen Routinediagnostik durchgeführt. Dazu werden Technetiumkomplexe mit dem Metall in den verschiedensten Oxidationsstufen ("+1" bis "+7") und mit den unterschiedlichsten Ligandsystemen verwendet.

Für die Entwicklung neuer funktionsspezifischer Pharmaka ist eine genaue Kenntnis der Koordinationschemie des Elementes notwendig. Solche Studien und die strukturelle Charakterisierung neuer Technetiumkomplexe werden zumeist mit dem langlebigen Technetiumisotop 99Tc (reiner Betastrahler mit einer Halbwertszeit von ca. 2,6 x 105 Jahren) durchgeführt.

 

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