Direktzugang
Drucken (Miniaturbild)
Identity

Einladung zum FUN-Kolloquium im Wintersemester 2016/17

Vortrag und Workshop von Dr. Lutz Stäudel zum Thema: „Mit Aufgaben differenzieren“ am 2. November 2016

- Vortrag im Hörsaal der Takustr. 3 (Erdgeschoss - Beginn: 16:00 Uhr (s.t.)

- Workshop im Raum 26.02 in der Takustr. 3 (1. Stock - Beginn: 17:00 Uhr s.t. / Ende: 19:00 Uhr

- Achtung für die Teilnahme am Workshop ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen und hilfreiche Links zum Thema finden Sie hier.

Abstract

 Aufgaben sind seit je her fester Bestandteil des Chemieunterrichts. Seit mehr als einem Jahrzehnt steht jedoch die „Aufgabenkultur“ in den Fächern im Zentrum fachdidaktischer Diskussion. Mit Hilfe „guter“ Aufgaben können Lernsituationen, auch im Zusammenhang mit experimentellen Arbeiten, so gestaltet werden, dass die Lernenden kognitiv aktiviert werden, an herausfordernden Fragestellungen selbstständig arbeiten und ihren Lernfortschritt selbst erfahren können.

Da Lerngruppen gleich welcher Zusammensetzung aber stets heterogen sind, bedarf es in der Regel der differenzierenden Unterstützung. Zum einen können die meisten Aufgaben an die Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler angepasst werden, indem etwa Hilfestellungen zur Texterschließung oder Methodenwerkzeuge zur Schaffung anderer Zugänge den zu lösenden Problemen eingesetzt werden. Zum anderen bieten sich gestufte Hilfen an, die die Lernenden bei Bedarf durch den Bearbeitungsprozess leiten können, ganz im Sinne von Musterlösungen.

Im einleitenden Vortrag wird an Beispielen aus dem Chemieunterricht ein Überblick über mögliche Strategien der Aufgabenvariation gegeben, im Weiteren geht es dann um Aufgaben mit gestuften Hilfen. Sie verstehen sich als Kombination von „Lernen an Musterlösungen“ und einer speziellen Form des Scaffolding. Die Spanne reicht dabei von Hilfen auf Papier über solche zum Download für Tablet oder Smartphone bis hin zu Selbstlernaufgaben vom Server.

Ziel des anschließenden Workshops ist es, dass die teilnehmenden Lehrkräfte entsprechende Aufgaben für den eigenen Unterricht skizzieren und Hilfen für heterogene Lerngruppen entwickeln (können). Dabei können Hilfen für unterschiedliche Darbietungsformen entstehen, denn die didaktischen Kriterien zur Erstellung von Hilfen ist weitgehend davon unabhängig.

Voraussetzung zur Teilnahme am Workshop ist der Besuch des Vortrags. Des Weiteren bitten wir um Verständnis, dass die Zahl der Teilnehmer/-innen für den Workshop zu begrenzen ist. Deshalb müssen wir Sie um eine verbindliche Anmeldung bitten. Interessierte Kolleginnen und Kollegen, die sich rechtzeitig zum Workshop angemeldet haben, erhalten von uns zeitnah eine Platzzusage. Diese Kolleginnen und Kollegen möchten wir bitten, nach Möglichkeit ein Notebook oder Tablet mitzubringen.

Anmeldungen zum Workshop von Herrn Dr. Lutz Stäudel richten Sie bitte an das Sekretariat der Didaktik der Chemie telefonisch unter der Nummer: 030-838 567 08 oder per E-Mail via didaktik@chemie.fu-berlin.de. Geben Sie dabei bitte auch den Namen Ihrer Schule an.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Veranstaltungsreihe und auf Ihre aktive Teilnahme.

Bis dahin verbleiben wir freundlichen Grüßen

C. Bolte und die Kolleg(inn)en der Didaktik der Chemie


Weitere Informationen

P.S. Denjenigen, die sich vorab undumfassender über das Vortragsthema oder über die Schwerpunkte des Workshops informieren möchten, wird der Besuch der folgenden Websites empfohlen:

www.Guteunterrichtspraxis-nw.org/AG_aufgaben_hilfen_klassisch_5.html
(Didaktik, Howto?)

www.Guteunterrichtspraxis-nw.org/AmH Tablet/Video AmH TuSP deutsch.mp4
(Hilfen für Tablet, Das Wichtigste in 2‘40‘‘ )

www.Guteunterrichtspraxis-nw.org/AG_aufgaben_selbstlernaufgaben.html
(Aufgaben zum Selbststudium zuhause und in der Schule)

Nochmals viele Grüße, C. Bolte