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Exzellenzcluster

Plattformen interdisziplinärer Forschung

Mit den Exzellenzclustern hat die DFG an deutschen Universitätsstandorten international sichtbare und wettbewerbsfähige Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen geschaffen, die regional stark vernetzt sind. Arbeitsgruppen des Fachbereichs sind an zwei Exzellenzclustern beteiligt.

Im Cluster UniCat (Unifying Concepts in Catalysis) forschen Naturwissenschaftler und Verfahrenstechniker der drei Berliner Hochschulen sowie der Universität Potsdam gemeinsam mit Kollegen des Fritz-Haber-Instituts und des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung.

Zu den Zielen gehören die Analyse katalytischer Mechanismen, das Design neuer­ Katalysatormaterialien und -strategien sowie deren Anwendung bei der Herstellung von Erdölersatzstoffen und neuen ­Medikamenten.

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Das Enzym Hydrogenase kann aus Wasser und Licht Wasserstoff herstellen

Mehr als 80 Prozent aller chemischen Produkte werden heute mit Hilfe von Katalysatoren hergestellt. Auch aus dem Alltag sind sie nicht mehr wegzudenken – etwa der Auto-Kat zur Abgasreinigung. Neue Katalysatoren sollen einmal helfen, bei industriellen Prozessen noch effizienter Energie und natürliche Rohstoffe zu sparen und die Umwelt zu schonen. „Intelligente“ Enzyme, die zur Herstellung neuer Antibiotika benötigt werden, gehören ebenfalls zu den anwendungsorientieren Projekten von UniCat. Darüber hinaus werden die grundlegenden Mechanismen der Biokatalyse durch natürliche Enzyme mit Hilfe synthetischer Modellsysteme erforscht.

Sprecher:  Matthias Driess (TU Berlin)

Am Fachbereich beteiligt: AG Czekelius | AG Haag | AG Tzschucke

www.unicat-berlin.de

Im Cluster NeuroCure geht es um ein besseres Verständnis der ­Ursachen neurologischer Erkrankungen und die Übertragung der Resultate aus der Grundlagenforschung in die klinische Praxis. Daran arbeiten Neurowissenschaftler, Mediziner, Molekularbiologen und Biochemiker der Freien Universität und der Humboldt-Universität gemeinsam mit Arbeitsgruppen des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, des Leibniz-Institutes für Molekulare Pharmakologie sowie des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin.

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© U. Dahl

Im Zentrum stehen dabei zunächst Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose sowie Entwicklungsstörungen des ­Gehirns, die beispielsweise zu Epilepsie führen können. Derzeit ­können nur die Auswirkungen dieser Krankheiten gelindert werden­ – heilbar sind sie in der Regel nicht. Um die Lebenssituation der ­Patienten deutlich zu verbessern, sind ursächliche Therapien nötig. Sie werden jedoch erst möglich sein, wenn die Mechanismen, die zur Entstehung dieser Leiden führen, im Detail verstanden sind. Einige­ davon sind bei diesen neurologischen Erkrankungen sehr ähnlich oder sogar identisch. Ein Ziel von NeuroCure ist es diese gemeinsamen Prozesse zu verstehen.

Sprecher: Dietmar Schmitz (Charité - Universitätsmedizin Berlin)

Am Fachbereich beteiligt: AG Haucke | AG Sigrist

www.neurocure.de

Wissenschaftler aus über 20 Disziplinen – von Arabistik über Psychologie und Biologie bis zur Theaterwissenschaft – erforschen im Cluster Languages of Emotion die vielfältigsten Zusammenhänge zwischen Sprache und Emotionen. Unter anderem: Emotionsmodele, kulturelle Zeichensysteme oder die Beziehung zwischen emotionaler und sprachlicher Kompetenz.

Sprecher: Hermann Kappelhoff (Freie Universität Berlin)

Am Fachbereich beteiligt: AG Scharff | AG Todt

www.loe.fu-berlin.de

Letzte Aktualisierung: 16.07.2012

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