CDPKs in der abiotische Stresstoleranz

Ein weiterer Schwerpunkt in unserer Arbeitsgruppe ist die Untersuchung, in wie weit die Funktion einzelner CDPKs die Toleranz von Pflanzen gegenüber abiotischen Stressfaktoren wie Trockenheit, Kälte oder auch Hochsalz-Bedingungen beeinflusst. Diese Untersuchungen werden sowohl in der Modellpflanze Arabidopsis als auch in Tabak und Mais durchgeführt und umfassen Experimente auf den Gebieten der Biochemie, Molekularbiologie, Physiologie und insbesondere der Metabolitanalytik (GC-MS). Es konnte hier beispielsweise nachgewiesen werden, dass einzelne CDPK Mitglieder auch eine negative regulatorische Funktion in der Stressantwort übernehmen können.

Erhöhte Toleranz gegenüber Trockenstress in Pflanzen mit veränderter CDPK Genexpression. In physiologischen Stressexperimenten (hier: 3 Wochen Trockenstress mit anschließender Wiederbewässerung) können Pflanzenlinien, in denen eine bestimmte CDPK mutiert mit, beispielsweise an einer erhöhten Stresstoleranz identifiziert werden. Diese geht oft mit entsprechenden Veränderungen im Metabolitmuster einher.